Harmony
- Christoph
- Illuminatus regens
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Harmony
Als Harmony geboren wurde, war das Albinokaninchen schon fast 4 Meter hoch und 2 Tonnen schwer...
Halbwissen macht frech!
Lasst Rollenspieler die Welt retten - Wir haben in sowas praktische Erfahrung.
“That's one of the remarkable things about life. It's never so bad that it can't get worse.”
-Calvin-
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[Sonst schreibt ihr doch auch jeden Scheiß weiter...]
Ok,...
... es war also in jener einen Nacht, an die man sich noch Jahre später erinnern sollte. Im Dorf neben dem Hasenloch wurde ein Kalb mit zwei Köpfen geboren und Dr. Kim Bäl schmiss im selben Augenblick in seinem feuchten Turmgeschoss aus rasender Wut ein Reagenzglas gegen die Wand. "Aaaaaaaaaaaaaaaaarg!" schrie er und die Nacht ließ es wie das heulen von Wölfen klingen. Im fahlen Licht eines Blitzes rann farblose Flüssigkeit wie Gele an den tausendjährigen Steinen herab. Das alte fleckige Segeltuch, das der Wissenschaftler über die Liege geworfen hatte, lag stumm und wie tot da. Neben dem Modder und der Fäulnis, die ständige Gäste im Turmgeschoss waren, schwebte ein leichter Hauch von verschmortem Fleisch und Medizin im Raum.
Wie betäubt riss Dr. Kim Bäl seinen Blick von dem schicksalschweren Segeltuch und seinen Träumen von Neuem Leben los und ließ ihn durch den Raum wandern. Dort sah es aus wie im Gehirn eines Verrückten. Mehrere meterhohe Glaskolben, in denen Dinge und Existenzen in trüber Nährbrühe schwammen und vegetierten, duzende armdicke Kabel, Generatoren, Anzeigen und Spulen, Geräteschaften und Apparaturen, ausgedacht und ersonnen, entsprungen dem kranken Gehirn des Dr. Kim Bäl, standen wie schweigende Wächter zum ewigen Apell in seinem Labor, dessen Zentrum ein alter Tisch war, auf dem ES lag. Es war sein Kind, sein Kontrukt, seine Idee. Doch ES blieb tot, weigerte sich, zu neuem Leben auf zu stehen, unbeeindruckt vom dem, was der Doktor ersann. Er war gescheitert. ES bliebt tot.
Taumelnd erreichte er das Fenster und öffnete es. Das Gewitter bewegte sich genau auf seine zerfallene Burg und das kleine verängstigte Dörfchen zu, das sich an den Berghang kauerte wie ein verängstigtes Kleinkind an den Rockzipfel seiner gewalttätigen Mutter. Regen schlug ihm ihns Gesicht und der Wind zerrte an seinen wenigen weißen Haaren. Die Natur, als einzige Lebensspenderin, spottete ihm, wie es schien. Minutenlang stand er schweigend am Fenster, versonnen und im tiefsten Schmerz versunken. Da, auf einmal, fiel sein Blick auf einen weißen Punkt, der wie ein langsamer Blitz über den Burghof schoss... Es dauerte etwas, und im selben Augenblick, als das Gehirn des wahnsinnigen Wissenschaftlers registrierte, was dort unten war, kam die neue Idee, der neue Plan und die Gewissheit, dass es dieses Mal klappen würde mit dem neuen Leben.
"Kaninchen! Kaninchen!" Erst flüsterte er es nur, wiederholte es leise und die Worte hämmerten auf seinen Verstand wie der Hammer auf den Amboss und formten den Plan weiter aus, schmückten ihn aus und verzierten ihn wie kleine Mädchen einen Topflappen bestickten und Jungs ihre Burgen aus Holz und Dreck. Dann, als der Gedanke zum Plan gereift war und der Plan zur Gewissheit geworden war, schrie er dieses Wort gegen den Sturm wie ein Soldat in der Schlachtreihe seinen Feind anbrüllt. Wilde Freude durchflutete seinen Körper. Dann schwieg er, rieb sich die Hände und humpelte zur kleinen Holztüre, die er öffnete: "Ihk Gör, bring mir einen dieser Karnickel von dort draußen und beeil dich! Ich brauche den Strom, den das Gewitter mit bringen wird! Eil dich, Kreatur!" Die Worte hallten in der Dunkelheit seines Schlosses nach und der Doktor wusste, dass sein Gehilfe ihn gehört hatte und seinem Wunsch folgen würde. Zu groß war die Angst der Kreatur vor seinem gewaltigen Genie. Dann sprang er zurück zum Fenster, das immer noch offen stand und schrie hinaus: "Karnikel! Hört du mich, Schöpfer! Ein Karnikel!"
Die Natur spuckte einen Blitz als Antwort. Doch der Doktor lachte.
Ok,...
... es war also in jener einen Nacht, an die man sich noch Jahre später erinnern sollte. Im Dorf neben dem Hasenloch wurde ein Kalb mit zwei Köpfen geboren und Dr. Kim Bäl schmiss im selben Augenblick in seinem feuchten Turmgeschoss aus rasender Wut ein Reagenzglas gegen die Wand. "Aaaaaaaaaaaaaaaaarg!" schrie er und die Nacht ließ es wie das heulen von Wölfen klingen. Im fahlen Licht eines Blitzes rann farblose Flüssigkeit wie Gele an den tausendjährigen Steinen herab. Das alte fleckige Segeltuch, das der Wissenschaftler über die Liege geworfen hatte, lag stumm und wie tot da. Neben dem Modder und der Fäulnis, die ständige Gäste im Turmgeschoss waren, schwebte ein leichter Hauch von verschmortem Fleisch und Medizin im Raum.
Wie betäubt riss Dr. Kim Bäl seinen Blick von dem schicksalschweren Segeltuch und seinen Träumen von Neuem Leben los und ließ ihn durch den Raum wandern. Dort sah es aus wie im Gehirn eines Verrückten. Mehrere meterhohe Glaskolben, in denen Dinge und Existenzen in trüber Nährbrühe schwammen und vegetierten, duzende armdicke Kabel, Generatoren, Anzeigen und Spulen, Geräteschaften und Apparaturen, ausgedacht und ersonnen, entsprungen dem kranken Gehirn des Dr. Kim Bäl, standen wie schweigende Wächter zum ewigen Apell in seinem Labor, dessen Zentrum ein alter Tisch war, auf dem ES lag. Es war sein Kind, sein Kontrukt, seine Idee. Doch ES blieb tot, weigerte sich, zu neuem Leben auf zu stehen, unbeeindruckt vom dem, was der Doktor ersann. Er war gescheitert. ES bliebt tot.
Taumelnd erreichte er das Fenster und öffnete es. Das Gewitter bewegte sich genau auf seine zerfallene Burg und das kleine verängstigte Dörfchen zu, das sich an den Berghang kauerte wie ein verängstigtes Kleinkind an den Rockzipfel seiner gewalttätigen Mutter. Regen schlug ihm ihns Gesicht und der Wind zerrte an seinen wenigen weißen Haaren. Die Natur, als einzige Lebensspenderin, spottete ihm, wie es schien. Minutenlang stand er schweigend am Fenster, versonnen und im tiefsten Schmerz versunken. Da, auf einmal, fiel sein Blick auf einen weißen Punkt, der wie ein langsamer Blitz über den Burghof schoss... Es dauerte etwas, und im selben Augenblick, als das Gehirn des wahnsinnigen Wissenschaftlers registrierte, was dort unten war, kam die neue Idee, der neue Plan und die Gewissheit, dass es dieses Mal klappen würde mit dem neuen Leben.
"Kaninchen! Kaninchen!" Erst flüsterte er es nur, wiederholte es leise und die Worte hämmerten auf seinen Verstand wie der Hammer auf den Amboss und formten den Plan weiter aus, schmückten ihn aus und verzierten ihn wie kleine Mädchen einen Topflappen bestickten und Jungs ihre Burgen aus Holz und Dreck. Dann, als der Gedanke zum Plan gereift war und der Plan zur Gewissheit geworden war, schrie er dieses Wort gegen den Sturm wie ein Soldat in der Schlachtreihe seinen Feind anbrüllt. Wilde Freude durchflutete seinen Körper. Dann schwieg er, rieb sich die Hände und humpelte zur kleinen Holztüre, die er öffnete: "Ihk Gör, bring mir einen dieser Karnickel von dort draußen und beeil dich! Ich brauche den Strom, den das Gewitter mit bringen wird! Eil dich, Kreatur!" Die Worte hallten in der Dunkelheit seines Schlosses nach und der Doktor wusste, dass sein Gehilfe ihn gehört hatte und seinem Wunsch folgen würde. Zu groß war die Angst der Kreatur vor seinem gewaltigen Genie. Dann sprang er zurück zum Fenster, das immer noch offen stand und schrie hinaus: "Karnikel! Hört du mich, Schöpfer! Ein Karnikel!"
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Off Topic: ...bin momentan zu sehr mit dem Untergang einer kleinen westalbischen Stadt beschäftigt und habe außerdem von skifahrenden Säuglingspuppen und Casting-Barbies so starke Sanity-Verluste hinnehmen müssen, dass mein Fforde-Gen blockiert ist...
Duct tape is like the force. It has a light side, a dark side, and it holds the universe together!
Insanity is overrated!
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- Vera
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Bist Du jetzt in der Jury von Deutschland sucht den Superstar?Sage hat geschrieben:Off Topic: ...bin momentan zu sehr mit dem Untergang einer kleinen westalbischen Stadt beschäftigt und habe außerdem von skifahrenden Säuglingspuppen und Casting-Barbies so starke Sanity-Verluste hinnehmen müssen, dass mein Fforde-Gen blockiert ist...
Frack You!
Nein, ich habe nur gestern morgen beim Frühstück versucht die Cartoons auf SuperRTL anzuschauen... und da gibt es in der Werbung für Weihnachten nicht nur Babypuppen, die heulen, rülpsen und in die Windeln machen können, sondern auch solche, die mit einem ganzen Arsenal an Wintersportutensil geliefert werden.
Und "SMS"- und "Deutschland sucht die Super-Barbie"-Puppen (mit allem nötigen Humbug).
Hell on Earth! Bin ich froh aus dem Alter raus zu sein und es mir verkniffen zu haben, meine verstrahlten Gene weiterzugeben.
H.
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H.
So betrunken werde ich nie wieder...
Eine Entscheidung ist eine Entscheidung ist eine Entscheidung...
Und wenn ich verstrahlt sage, meine ich das auch (32-P, 14-C und EtBr und Mercapto-Ethanol usw.)
Ich bin eine wandelnde Altlast - Hurra!
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- Evil Gretchen
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Irre schallte sein widerwärtiges Lachenvon den verfaulten Wänden wieder, kroch in jede Ritze der stinkenden Mauern und scheuchte die Ratten in den Tiefen auf. Quiekend stoben sie auseinander, und wühlten den feuchten Dreck ihrer Behausungen auf.Christoph hat geschrieben:Die Natur spuckte einen Blitz als Antwort. Doch der Doktor lachte.
"Beeil dich, Kreatur. Bring mir endlich das Karnickel!"
Er wandte sich vom Fenster ab, und schlurfte zurück zu seinem Tisch, auf dem Es lag. ES hatte keinen Nutzen mehr. ES war ein Versuch gewesen, ein gewagter, wie er zugeben musste, und einer, der scheiterte. Verächtlich spuckte er auf ES, nahm es mit spitzen Fingern an der Leber und schleuderte es aus dem Fenster. ES flog durch die Luft, drehte sich mit einem ekelerregenden Geräusch um die eigene Achse und zerplatzte an der kantigen Felswand draußen. Dr. Kim Bäl kicherte. Seine Kreatur würde sich über die zusätzliche Mahlzeit freuen.
Dann begann er mit den grausigen Vorbereitungen für das Kaninchen.
Ich bin nicht das Subjekt dieses Satzes
- Francis
- Illuminatus regens
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Geschäftig huschte er in dem elektrisch düster beleuchteten labor herum,justierte hier ein Rädchen,drückte dort eienn Hebel..Die Akkumulatoren die herrlich aufgeladen waren von der göttlichen Kraft der Blitze,begannen leise zu summen,wie Nester voll photonischer Bienen,die aus dem schlaf erwachen. Schrill lachend tobte der Doktor hinüber zum Tisch auf dem alles bereitstand: Reagenzgläser,Spiralschläuche,Erlenmeyerkolben. KimBäl liess seine langen Finger fast zärtlich über die kritallen glitzernden Wölbungen gleiten und murmelte dabei unverständliches vor sich hin.Dann wirbelte er herum und brüllte:"IHK GÖR!!!WO BEI ALLEN TESTEN UND TORTUREN BLEIBST DU MIT DEM KARRRNICKELL??" Leise vor sich hinfluchend schlurfte er zu seinem schreibtishc udn zog ein riesenhaftes in vergilbtes leder gehülltes Buch hervor.Wie nervöse Käfer huschten seine Augen über die Seiten."Bariumsulfat,Arsen,7 Herzen von zweijährigen Säuglingen,Hodeninhalt eines noch lebenden Tigers,3 eßlöffel Krokodilstränen,sehr schön sehr schön" kicherte der Doc. Er huschte in seine Kammer und kam bald darauf beladen mit Gläsern,Flaschen und Kästchen zurück.Alles schleppte er zu dem großen kupfernen Bottisch hinüber untder dem es bereits rot glühte. Während er nun eine Zutat anch der anderen dem Bottich hinzufügte lachte er ab udn zu laut udn sang sogar eine Art Lied:ani chan hat geschrieben: Dann begann er mit den grausigen Vorbereitungen für das Kaninchen.
(Melodie:Freude schöner Götterfunken)
Aus des tiefsten herzens Grunde
bann ich heut verstand udn Sinn
heute nun schlägt meine Stunde
Wahnsinn ist heut mein gewinn!
Weil wir kein gewissen kennen
grenzenlos ist usnre macht
Weil wir alles machen könnne
wird auch alles jetzt gemacht!
Alle Bande zu zerreißen
schworen wir von anbeginn
Unsre Wissenschaft soll heißen:
Unsinn,Wahnsinn,Widersinn....
Während der Doc so beschäftigt war,humpelte von unten vor dem schlosse den Weg harauf eine gebückte Gestalt. Er trug zwei Bündel mit sich.Das eine zappelte immer wieder udn es erklangen seltsame geräusche daraus,das andere lag still und bewegte sich nur wenig..
Schauen wir usn dieses geschöpf einmal an,wie es grade in den schein der Torlaterne tritt..
Schwarzglänzendes recht dickes Haar,gebeugter Rücken,ein gesicht das dem einer Porzellanpuppe gleicht,Augen wie dunkles gesprungenes Glas,ein zerlumptes graues Kleid..am hals etwas das man erst für eine Kette halten könnte..bis man festellt dass Ketten normalerweise ncith auf der Haut liegen und nicht aus schwarzem Garn im Kreuzstich bestehen....
Ächzend und keuchend schleppt sie/es die beiden Bündel bis vor das Tor,knarrend öffnet sich die eichene Tür...
"I thought what I'd do was, I'd pretend I was one of those deaf-mutes."
O.M.F.
O.M.F.
- Christoph
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"Immer musz iech hinausz in den Rägen!" murmelte IHK Gör mit einer Stimme, die vermaledeit an Mercel Reich-Ranizki erinnerte, doch von dieser perfiden Kreatur hatte er noch nie gehört. Donner schlug über seinem Kopf zusammen und wieder lösten sich kleinere Steine aus dem zerfallenen Westturm der Schlosses. Er dreht sich im Torbogen um und warf einen Blick zurück. Das Bündel zappelte weiter und er musste Kraft aufwenden, um es zu halten, doch widerstand der bucklige vorpupertäre Diener des Doktors, es gegen einen Stein zu schlagen. Das leblose Bündel in der anderen Hand, aus dem der dicht fallende Regen Karnikelkot und Blut wusch, hatte er vor wenigen Minuten so zum Schweigen gebracht. Der Doktor wünschte ein Karnikel, der Doktor würde einen Karnikel bekommen. Regen troff trotz von seinem Hut auf sein Gesicht und hinterließ Spuren auf seiner Haut, auf der die Akne tobte. "Wie bin ich nuarr in dieszen ganzsen Schlamaszel hineingeraten?" fragte er sich immer wieder. Schon seit Generationen war es Brauch, dass die Görs ihre Sozialstunden beim Doktor ableisteten. Das war schon zu den Zeiten des Vaters seines Vaters gewesen und stets hatten die GÖRs dem Doktor gut gedient. Er warf einen Blick nach oben zum Fenster, das beleuchtet war und hinter dem der Doktor auf ihn wartete. Sein Herr bewegte sich im Zimmer und das Licht warf seinen Schatten auf die gegenüberliegende Mauer wie in einem Schattenspielt. Das verzerrte Gesicht des Buckligen weitete sich zu einem Grinsen. Da bleb sein Blick auf einem Stück Schatten auf dem Hof hängen, das ihm unvertraut war. Das Schloss war verfallen und überall auf dem Hof lagen Trümmer herum. Es lohnte sich nicht, erneut hinaus in den Regen zu gehen, um nach zu sehen, was es mit dem Schatten auf sich hatte. "Ezs geht alläsz szeinen rechten Wägh, das gäht esz!" murmelte der Diener. Langsam erklomm die Treppen: "Ich komme main Härrr, ich bin szchon auf dem Wägh, main Herr! Szofort kommt Ihk Gör, main Herr! Ihk Gör bringt euch die Karnikel! Jawoll main Herr! ich komme!"Ächzend und keuchend schleppt sie/es die beiden Bündel bis vor das Tor,knarrend öffnet sich die eichene Tür...
Inmitten des kleinen Dorfes, das im Schatten des Schlosses kauerte, steht ein kleines Gasthaus direkt neben der Eiche, an dem sie letzten Sommer Sergei aufgehängt hatten. Noch immer hingen Reste des Strickes um den Ast. Den Körper des Gehängten hatten sie bei Nacht im Wald verscharrt. Die Stimmung war stets gedrückt im Dorf, doch in Nächten wie dieser war das ganze Dorf im Schankraum versammelt und schwieg. Grobe Steine bildeten Mauern, grobe Möbel aus Holzbalken und Brettern gezimmert das Mobiliar. Das Innere des Schankraumes spiegelte das Leben des Dorfes wieder. Kahl, klein und auf eine nicht genauer bezeichenbare Weise ängstlicht. Zischend verdampften Regenrtropfen im Feuer, die einen Weg durch den Kamin die Glut gefunden hatten. Das jüngste Kind von Emma wimmerte leise. Einen Pfarrer hatte das Dorf schon lange nicht mehr gesehen, deshalb las eine alte Frau mit ihrer brüchigen Stimme aus der Bibel vor, doch die Fetzen ihrer trostspendenen Worte verloren sich in der Trostlosigkeit ihrer Existenz, im Toben des Sturmes und im Knacken des Gebälks. Getrennt von den Kindern und Frauen, die sich auf den alten Dielen zusammen kauerten, saßen die Männer an einem alten Holztisch, dessen Platte von unzähligen Tonkrügen schwarz poliert war. Jokkob hatte sich leise erhoben und redete leise gestikulierend auf seine Mitbürger ein, doch ihre Gesichter blieben so leer und öde wie immer.
Auf einmal wurde die Türe aufgerissen und der Wind, der durch den Raum fuhr, wurde mit einem leisen Schreien der Angst beantwortet, das aus der Ecke der Frauen und Kinder kam. Doch auch die Männer waren halb aufgestanden und nackte Angst zeichnete ihre Gesichter. Für eine Sekunde war es Still im Raum, so still wie in den Vorhöfen zu Hölle. Dann zuckte en Blitz über das Dorf und alle konnten es sehen. Ein kleines Mädchen, an den Rock der Mutter gedrückt, sprach es aus: "Da steht jemand in der Türe, Mutter!"
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- Realname: Anne
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Gör schlug die schwere Tür hinter sich zu. Sie rastete mit einem leisen Klicken ein, und versperrte dem beißenden Wind den Weg nach drinnen. "Iech komme gleich, mein Herr, iech bringe euch glaich das Karnikel", Gör stapfte murmelnd die leeren Gänge entland. Das Bündel zappelt, doch sein Griff blieb fest und unnachgiebig. Aus der Ferne hörte er den Doktor kichern, irr, wie immer. Gör wusste, dass der Doktor wahsninnig war, aber seltsamerweise machte es ihm nichts aus. Im Gegenteil, er fühlte sich dem Doktor manchmal sogar überlegen, auf eine sehr eigenartige Art und Weise. Ja, eigentlich konnten ihm die verrückten Pläne des Doktors doch gestohlen bleiben, er konnte Besseres mit seinem Leben anfangen. Ein schmalziges Grinsen lag auf seinen Lippen, und er richtete sich ein wenig auf. Er würde es dem Doktor zeigen, ja!
"GÖR! WO BLEIBST DU, DU VERFLUCHTE KRATUR DER HÖLLE!" Gör schreckte zusammen, das Bündel entglitt ihm und er drückte sich an die Wand. Wie erstarrt bleib er stehen, als sich der Sack öffnete, und das Karnikel heraushüpfte. "Nein.", flüsterte er. Das Kaninchen sah ihn neugierig an. Es war weiß, hatte gespitze Ohren und das kleine Näschen schnupperte wie wild. "Nein.", flüsterte Gör noch einmal. "VERDAMMT, GÖR! ICH WARTE NICHT MEHR LANGE!"
Gör löste sich von der Wand. "Gutzi, gutzi, kleinesz Häszchen", lockte er es: "Bleib bei Onkel Görr". Das Kaninchen nickte. Und hoppelte davon.
Gör fuhr zusammen. Er wusste, dass der Doktor sehr unangenehm werden konnte, wenn man seine Wünsche nicht erfüllt. Das Kaninchen war weg. Er musste weg. Der Doktor würde ihm umbringen. Schweißperlen standen auf seiner fettigen Stirn, sein Mund war von der Anstrengung des Nachdenkens leicht geöffnet. Verflucht, er musste weg hier!
Als er seinen Entschluss gefasst hatte und die Hand am Türknauf der Eichentüre hatte hörte er den Doktor: "Ah, da ist es ja, das kleine Versuchskarnikel. Lass dich töten, kleines Karnikel, komm zu Doktor".
"GÖR! WO BLEIBST DU, DU VERFLUCHTE KRATUR DER HÖLLE!" Gör schreckte zusammen, das Bündel entglitt ihm und er drückte sich an die Wand. Wie erstarrt bleib er stehen, als sich der Sack öffnete, und das Karnikel heraushüpfte. "Nein.", flüsterte er. Das Kaninchen sah ihn neugierig an. Es war weiß, hatte gespitze Ohren und das kleine Näschen schnupperte wie wild. "Nein.", flüsterte Gör noch einmal. "VERDAMMT, GÖR! ICH WARTE NICHT MEHR LANGE!"
Gör löste sich von der Wand. "Gutzi, gutzi, kleinesz Häszchen", lockte er es: "Bleib bei Onkel Görr". Das Kaninchen nickte. Und hoppelte davon.
Gör fuhr zusammen. Er wusste, dass der Doktor sehr unangenehm werden konnte, wenn man seine Wünsche nicht erfüllt. Das Kaninchen war weg. Er musste weg. Der Doktor würde ihm umbringen. Schweißperlen standen auf seiner fettigen Stirn, sein Mund war von der Anstrengung des Nachdenkens leicht geöffnet. Verflucht, er musste weg hier!
Als er seinen Entschluss gefasst hatte und die Hand am Türknauf der Eichentüre hatte hörte er den Doktor: "Ah, da ist es ja, das kleine Versuchskarnikel. Lass dich töten, kleines Karnikel, komm zu Doktor".
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