Forenrollenspiel: Land in Sicht! OffTopic
- Lhankor Mhy
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Lt. Wickham Esq. ist im Besitz einer Kommision der Shropshire Militia in der Position eines Leutnants (daher "Lt." - übrigens mußte man sich eine Offiziersstelle natürlich selbst käuflich erwerben und sich und seine Soldaten unterhalten können). Daß er in privaten Geschäften unterwegs ist, ist bei der Militia kein Problem (im Gegensatz zu den Regulars, die eher einer staatlich finanzierten Armee entsprechen, bei denen Adelige auch nicht gerade häufig dienen).
Was den Glauben eines guten Engländers anbetrifft, so ist die große Zahl von Katholiken an Bord schon eher ungewöhnlich. Selbst in Schottland hat in den letzten 20 Jahren (nach Elisabeths Tod) die Zahl der Protestanten zugenommen. In Adelskreisen ist dabei eher die Englische Landeskirche von Bedeutung (man bedenke, daß die Übersetzung der Bibel ins Englische - die King James Bibel - erst wenige Jahre her ist). Im Bürgertum hat sich der Calvinismus ein breites Standbein verschaffen können. Zur Zeit herrscht der katholische König Charles, der Erste, der wie sein Vater James aus der schottischen Linie der Stuarts kommt, da mit Elisabeth die letzte Tudor-Thronberechtigte ohne Erben verstarb. Daher ist es zur Zeit auch nicht mehr illegal katholische Gottesdienste zu besuchen (unter Elisabeth war dies strafbar!). Durch einen katholischen König, der noch dazu das Englische Parlament übergeht, wo er nur kann, und nicht der unumstrittene Herrscher ist, den man noch in Elisabeth hatte, gibt es erhebliche interne politische und religiöse Querelen (ein gutes Beispiel dafür ist die Einstellung, die der Medicus Gareth Stratton zum Adel und den herkömmlichen Werten hat).
In der nahen Zukunft wird dies zu einem blutigen Bürgerkrieg und der Hinrichtung von König Charles führen, unter der Regierung des Lordprotektors von England, Oliver Cromwell.
Was den Glauben eines guten Engländers anbetrifft, so ist die große Zahl von Katholiken an Bord schon eher ungewöhnlich. Selbst in Schottland hat in den letzten 20 Jahren (nach Elisabeths Tod) die Zahl der Protestanten zugenommen. In Adelskreisen ist dabei eher die Englische Landeskirche von Bedeutung (man bedenke, daß die Übersetzung der Bibel ins Englische - die King James Bibel - erst wenige Jahre her ist). Im Bürgertum hat sich der Calvinismus ein breites Standbein verschaffen können. Zur Zeit herrscht der katholische König Charles, der Erste, der wie sein Vater James aus der schottischen Linie der Stuarts kommt, da mit Elisabeth die letzte Tudor-Thronberechtigte ohne Erben verstarb. Daher ist es zur Zeit auch nicht mehr illegal katholische Gottesdienste zu besuchen (unter Elisabeth war dies strafbar!). Durch einen katholischen König, der noch dazu das Englische Parlament übergeht, wo er nur kann, und nicht der unumstrittene Herrscher ist, den man noch in Elisabeth hatte, gibt es erhebliche interne politische und religiöse Querelen (ein gutes Beispiel dafür ist die Einstellung, die der Medicus Gareth Stratton zum Adel und den herkömmlichen Werten hat).
In der nahen Zukunft wird dies zu einem blutigen Bürgerkrieg und der Hinrichtung von König Charles führen, unter der Regierung des Lordprotektors von England, Oliver Cromwell.
- The Dodger
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Ich dachte das ist der Inbegriff von CthuluhDaniel hat geschrieben:"Ich habe das Gefühl, daß das Schiff schnellstens ablegen muß, bevor die Passagiere sich alle gegenseitig überführen, bestehlen oder gar kaltblütig ermorden. Warum, warum nur enden fast alle meine Szenarien so?"
Ich habe das Herz eines kleinen Mädchens.
Es steht in einem Glas auf meinem Schreibtisch
--
"The difference between the almost right word & the right word is really a large matter--it's the difference between the lightning bug and the lightning."
"Der Unterschied zwischen den beinahe richtigen Worten und den richtigen ist von großer Bedeutung. -- Es ist der Unterschied zwischen dem Glühwürmchen und dem Blitz ."
Mark Twain - Letter to George Bainton, 10/15/1888
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Nein, ganz im Gegenteil! Eigentlich kämpfen die Charaktere bei Cthulhu zusammen gegen das unaussprechliche Grauen von jenseits der Welt der normalen Vorstellungskraft.Dor Kalach hat geschrieben:Ich dachte das ist der Inbegriff von Cthuluh :twisted:
Was Cthulhu-Charaktere von denen anderer Rollenspiele unterscheidet, ist, daß sie von vorneherein keine Chance haben, das überhaupt zu verstehen, gegen das sie kämpfen - und es trotzdem tun. Sich mutig und gegen jede Chance gegen das Übel zu stellen, das ist das wahre Heldentum bei Cthulhu.
In Powergamer-Fantasy-Spielen wird jeder "Held" zu einem schier unüberwindlichen Supermann aufgepuscht. Wie heldenhaft ist es denn mit einem +(ganz viele)Schwert in einer Rüstung der Unangreifbarkeit (TM) anzutreten irgendwelche sozial ohnehin bereits unterlegenen Monster zu plätten, verglichen mit einem ältlichen Gelehrten, der ungute Dinge aus besser verschollen gebliebenen Büchern lernen muß, um die Welt, so wie ein paar Milliarden Menschen sie kennen (wollen), für eine kurze Weile zu bewahren, wobei er seine geistige und körperliche Gesundheit direkt in die Waagschale legt?
Wenn sich alle gegenseitig verdächtigen, bestehlen und gar umbringen, so sollte man eventuell in Betracht ziehen, daß dies die ganz normale Natur des Menschen ist und noch garnichts Besonderes oder irgendwie jenseits der Vorstellungskraft des Menschen. Wer daran zweifelt braucht von der Bibel über diverse geschichtliche Epochen (Hexenverfolgung, Holocaust, Bosnien, ...) bloß einmal in die aktuelle Tageszeitung zu schauen. Und das ist alles noch "im normalen Bereich".
Es ist eigentlich das Besondere an Cthulhu-Szenarien, daß sich das Grauen jenseits der Vorstellungskraft abspielt und damit noch jenseits der Urängste jedes normalen menschlichen Wesens liegt. Wer mit solch einem Grauen konfrontiert wird und vom Verstande her einsieht, daß dies REAL ist, der kann aus Selbstschutz garnicht anders als wahnsinnig zu werden.
Die Unvorstellbarkeit des Schrecklichen ist es, die die Romane und Geschichten von H.P.Lovecraft so gewaltig machen. Dagegen ist die Banalität des Schreckens eines Stephen King oder die mentale Unreinheit eines Harris mit seiner Glorifizierung von Massenmördern immer noch im Rahmen des (un-)menschlich Möglichen.
Ich versuche bei Cthulhu-Szenarien einen möglichst fest in seiner Kultur wurzelnden Charakter zu spielen, der auf das Grauen mit den normalen Reaktionen eines Menschen der entsprechenden Epoche und Bildungsschicht reagiert. Dabei kommt öfter als nicht solch ein Charakter um. Dies ist dann immer tatsächlich tragisch. Und dies ist der wahre Unterschied z.B. zu Paranoia, wo es nur darum geht sich gegenseitig möglichst unterhaltsam fertigzumachen (was ab und an auch mal ganz witzig ist!). Bei Cthulhu ist es immer ein echter Mensch (in der Spielwelt) und kein Klon vom Abreißblock, der da stirbt. Und es gibt keinen zweiten wie diesen! Das ist für mich das wirklich coole an Cthulhu.
In diesem Sinne: stechen wir in See und hoffentlich ist es wirklich Land, was wir sehen werden!
- Dor Kalach
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Meister, ich verneige mich zutiefst.
Selbstverständlich ist das gegenseitege Umbringen nicht der Inbegriff von Cthuluh, und deine Ausführugen dekcen sich ungefähr mit dem, was ich bisher unter Cthuluh verstanden habe (und warum ich es auch so klasse finde) Aber in seiner Wahnsinnigkeit wendet sich der Mensch nun mal irrationalerweise gegen die, die er eigentlich noch dringend bräuchte (wie hier z.B. seine Gefährten) da er mit Blindheit geschlagen (wie so oft) nicht in der Lage ist objektiv zu entscheiden.
In diesem Sinne bitte ich darum, mein voriges Post in grosse [ironic]-Tags zu setzen.
Immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel!
Auf gehts!
Selbstverständlich ist das gegenseitege Umbringen nicht der Inbegriff von Cthuluh, und deine Ausführugen dekcen sich ungefähr mit dem, was ich bisher unter Cthuluh verstanden habe (und warum ich es auch so klasse finde) Aber in seiner Wahnsinnigkeit wendet sich der Mensch nun mal irrationalerweise gegen die, die er eigentlich noch dringend bräuchte (wie hier z.B. seine Gefährten) da er mit Blindheit geschlagen (wie so oft) nicht in der Lage ist objektiv zu entscheiden.
In diesem Sinne bitte ich darum, mein voriges Post in grosse [ironic]-Tags zu setzen.
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Mark Twain - Letter to George Bainton, 10/15/1888
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Also bitte! Erstens stellt sich Rose nicht absichtlich dumm an, als sie den Toten wäscht, das passiert ganz automatisch und es ist überhaupt nicht künstlich! Das hätt ich sonst so geschrieben. Und zusammenfahren tut sie auch nicht, denn sonst hätt ich das auch bemerkt! Bitte, auch wenn Ihr meine Vorgeschichte kennt....nicht so tun als wär sie total bescheuert.
Soooooooo durchschaubar ist sie nun auch nicht.
Bis Do, wir sehen uns?
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vielleicht, wenn sich ein Raum findet:Tradain hat geschrieben:Bis Do, wir sehen uns?
http://www.glyphen.de/projects/hosted/r ... c.php?t=51
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Die Zurechtweisung wurde vernommen. Ich habe soeben meinen letzten Beitrag bezüglich des Zusammenzuckens etc. bereinigt. Nichtsdestotrotz scheint mir zumindest Thomas doch einen Verdacht zu hegen. Wickham übersieht so manches, was er für uninteressant hält - reiche Frauen gehören im Allgemeinen nicht dazu. Thomas hingegen kennt sich mit dem Verhalten von Bediensteten gut aus, auch wenn er deutlich über den Hausdienern steht - so ist es nicht unplausibel, daß ihm an Rose etwas auffällt, was Wickham oder den anderen entgeht.Tradain hat geschrieben:Also bitte! Erstens stellt sich Rose nicht absichtlich dumm an, als sie den Toten wäscht, das passiert ganz automatisch und es ist überhaupt nicht künstlich! Das hätt ich sonst so geschrieben. Und zusammenfahren tut sie auch nicht, denn sonst hätt ich das auch bemerkt! Bitte, auch wenn Ihr meine Vorgeschichte kennt....nicht so tun als wär sie total bescheuert.
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Mir ist noch nicht ganz klar, welchen Stand Rose Roberts darstellen will (eigentlich ist sie ja eine Hausdienerin aus der Unterschicht und ohne Familie, nicht wahr?). Soll sie eine niedere Adelige spielen, eine Frau aus gutem und reichem Kaufmannshause (wie es ihre Garderobe impliziert) oder eine niedere Bürgersfrau? Vielleicht solltest Du diesbezüglich noch etwas deutlicher das Verhalten von Rose in Gesellschaft vermitteln?
- Dor Kalach
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Habe meinen Post auch nachgebessert. Roses Tarnung wurde besser *g* trotzdem ist sie Thomas aufgefallen *find*
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Danke! Also, Rose soll die Rolle spielen nach der sie der Kleidung nach aussieht. Niederer Adel würd ich sagen, was die fehlenden Französischkenntnisse begründen könnte. Daß sie etwas merkwürdig ist ist schon beabsichtigt, nur ich glaube kaum, daß man ihre Vorgeschichte einfach so im Detail erraten kann.
Sie ist eben nervös und möchte sich noch nicht ausgiebig unterhalten solange sie sich Sorgen um ihren Hals macht.
Nochmals Danke! Und nochmals...freu mich auf Do!
Sie ist eben nervös und möchte sich noch nicht ausgiebig unterhalten solange sie sich Sorgen um ihren Hals macht.
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Die Englische "Tea Time" läßt aber eigentlich schon noch ein paar Generationen auf sich warten. Tee gehört nach Indien (also um Afrika herum nach England transportiert) und ist vielleicht für medizinische Zwecke bekannt, aber sehr teuer. Kaffee trinken jetzt schon die Araber und Türken, jedoch erst in mehreren Generationen und nach üblen Kriegen wird sich das Kaffeetrinken auch in Mitteleuropa und danach in England einbürgern.Daniel hat geschrieben:Die Spieler können jetzt den Tee ausspielen...
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