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Verfasst: Do Aug 10, 2006 19:53
von Daniel
Das Ende der Welt ist nah!

Gerade hat mir die T-Com offenbart, daß genau in unserem neuen Heim kein DSL verfügbar ist.

Keine Ahnung, wie ich dieses dicke Problem lösen soll...

Verfasst: Do Aug 10, 2006 22:30
von Lhankor Mhy
Gibt es denn dort über die Stromversorger einen "Powerline"-Internetzugang?

Oder über die Kabelanbieter den mit dem Fernsehsignal gekoppelten Zugang?

(Oder hat in der Nachbarschaft eventuell jemand ein offenes WLAN in Betrieb. ;))

Verfasst: Fr Aug 11, 2006 0:15
von hawk_myarsis
informier dich mal bei kabelbw ob das Fernsehnetz schon modernisiert ist, damit könnte man auf jeden Fall Leben.

powerline gibts da garantiert nicht, und du solltest froh darüber sein, nichts, absolut nichts ist schlimmer als Internet über powerline! Da würd ich tatsächlich versuchen mit jemand aus der Nachbarschaft ein Funknetz aufzubauen, mit Sichkontakt und Richtantenne/Empfänger lassen sich da ordentliche Distanzen überbrücken.

Nochmal: Powerline wurde vom Teufel persönlich erfunden um die Menschheit zu strafen!

Verfasst: Fr Aug 11, 2006 0:18
von Daniel
Powerline findet laut http://www.onlinekosten.de in 2 Städten Anwendung. Nein Burgrieden-Rot ist keine davon...

Kablefernsehen besitzt unser Haus ebenfalls nicht.

Fließend Wasser gibt es aber...

F***!

Verfasst: Fr Aug 11, 2006 0:24
von The Dodger
Auch wenn's mir schon leid tut, ein ganz klein bißchen hämisch grinsen muß ich als jemand, der so lange als DSL-loser ausgelacht wurde, ja schon... :roll:

Verfasst: Fr Aug 11, 2006 7:27
von Dennis
Ich muss mich wieder über die Kompetenz von T-COM wundern, die euch 2 Tage vor dem Umzug dann mal mitteilen das ihr kein DSL in eurer neuen Wohnung habt. Ich muss schon sagen : Eine Glanzleistung dieses extrem kompetenten und kundenfreundlichen Unternehmens!

Verfasst: Fr Aug 11, 2006 10:32
von Lhankor Mhy
Dennis hat geschrieben:Ich muss mich wieder über die Kompetenz von T-COM wundern,
Wunder Dich nicht. Das ist die TÄGLICHE Erfahrung mit ALLEN T-Minus-Unternehmensteilen.

Verfasst: Fr Aug 11, 2006 11:02
von Helge
Es ist der blanke Hohn, dass ich seit dem ersten Tag DSL zwei Anschlüsse berecchnet bekam und mehr als ein halbes Jahr braucht, um einen davon wieder loszuwerden...
Mal sehen, ob es von Dauer war...
Mein Bedauern gilt der Familie Schrader, die dem T-Com-Moloch noch mehr ausgesetzt sind als ich.

Gruß

H.

Verfasst: Fr Aug 11, 2006 12:11
von Lhankor Mhy
Sage hat geschrieben:T-Com-Moloch
Man denke an eine bestimmte Szene in dem genialen Filmklassiker "Metropolis"...

So fühlt sich das Arbeiten für die DTAG an.

Verfasst: Fr Aug 11, 2006 18:50
von Eribanus
DSL per Satellit?

Verfasst: Fr Aug 11, 2006 20:58
von Tranton
Wilkommen im Tal der Ahnungslosen ;)
Dort wo man sich noch Nachrichten per Flaschenpost (oder per ISDN) die Rot herunter zukommen läst...

Es gibt hier eine Bürgerinitiative, die sich dafür einsetzt, dass in Bühl so ein Knoten gebaut wird. Das wird dann eher Ende 2007.

Wie funktioniert das eigentlich per Kabel?
Kann mir jemand grob etwas über Qualität und Kosten dazu sagen?

Verfasst: Fr Aug 11, 2006 21:20
von Vera
Dann ist es ja absehbar.... Hoffentlich kriegen die das auch durch.

Verfasst: Fr Aug 11, 2006 21:23
von Tranton
Ich glaub die brauchten so 150 Unterschriften von Haushalten in Rot und Bühl.
Vor 1-2 Monaten war dann auch jemand bei mir und ich habe dem Bürgermeister verbindlich zugesagt, dass ich mir irgendeinen DSL ANschluss hole, wenn es die Möglichkeit gibt.

Verfasst: Fr Aug 11, 2006 22:10
von Vera
Da werden wir uns evl. unaufgefordert beim Bürgermeister melden.....
Die DSL Verfügbarkeit war ein entscheidungsgrund für diese Wohnung.

Verfasst: Sa Aug 12, 2006 0:01
von hawk_myarsis
Vera hat geschrieben:Da werden wir uns evl. unaufgefordert beim Bürgermeister melden.....
Die DSL Verfügbarkeit war ein entscheidungsgrund für diese Wohnung.
wie jetzt, und wer hat das verbockt?
Wie funktioniert das eigentlich per Kabel?
Kann mir jemand grob etwas über Qualität und Kosten dazu sagen?
Also wie das technisch funktioniert kann ich dir nicht sagen, ich weiß nur dass das Netz "modernisiert" worden sein muss, was vor allem hier "im Ländle" alles andere als selbstverständlich ist. Bei mir in Mibi z.B. wurde das jetzt grade erst gemacht.
Es ist aber so dass man fürs Kabelinternet hausintern eine Sternverkabelung benötigt, was nur in neueren Häuser, und da auch nicht immer, der Fall ist. In Einfamilienhäusern ist das nicht weiter tragisch, da kann man das nachträglich relativ leicht umgehen. Das muss aber ein Handwerker machen, deshalb kostet die Bereitstellung auch 70 €. In einem Mehrfamilienhaus ist das ein Riesenaufwand der sich eigentlich nur dann lohnt wenn alle Parteien einen solchen Anschluss wollen und DSL nicht verfügbar ist. Geschwindigkeiten sind in Stufen bis zu 20 mbit/s möglich und lohnen sich vor allem dann wenn man ohnehin einen Kabelanschluss nutzt und Internet + Festnetzanschluss übers Fernesehkabelnetz bezieht, dann ist es eigentlich durchweg billiger als jede Alternative. Wie es aussieht wenn man z.B. gar keinen Festnetzanschluss nutzen will weiß ich nicht, weil ich da vor allem nicht weiß was für Angebote es da von Telefondienstanbieterseite gibt. Ob die Qualität ganz an DSL heranreicht kann ich nicht mit Sicherheit sagen, aber es reicht auf jeden Fall (von Ausnahmen abgesehen, die es wohl immer gibt) problemlos zum Internetradio hören, online zocken, surfen und was man sonst so als Normalsterblicher im Internet macht.