D&D 4E - Die Zukunft des ältesten Rollenspiels der Welt
Verfasst: Fr Feb 29, 2008 1:58
D&D 4th Edition kommt Ende Mai diesen Jahres. Und die 4E wird KEINE OGL, KEINE D20-Lizenz und KEIN SRD mehr haben, welches die Produktion von Drittherstellerseite einfacher gemacht hat. - Die D20-Lizenz läuft aus.
Nachdem D&D 3.5 und alles, was sich irgendwie D20 nennt, also in knapp drei Monaten genauso Geschichte sein werden, wie das D&D Basic Set von 1979, mit welchem ich mit D&D angefangen habe, möchte ich hier mal für alle, die sich nicht in den US-D&D-Foren und/oder den deutschen D&D-Seiten regelmäßig informieren ein paar Links anbieten mit Informationen, was denn ALLES bei D&D 4E, der vierten, schwerwiegenden Komplettänderung des D&D-Regelsystems anders sein wird.
Zur Einstimmung ein Blog-Artikel auf "Ain't it cool News" von einem dortigen Schreiber, der inzwischen seit Oktober letzten Jahres an wöchentlichen D&D 4E Testspielrunden teilgenommen hat. Hier bekommt man Einblick "wie man sich bei 4E so fühlt". (Besonders interessant fand ich, daß besagter Artikelschreiber seinen gesamten 3.5er Regelkram sofort verkauft hat - wie cool muß 4E für ihn wohl sein, daß er so etwas macht?)
Dann eine offizielle WotC-Zusammenfassung der wesentlichen, neuen und ANDERSARTIGEN Regelungen, die 4E zu einem andersartigen Spiel machen als es 3.0 und 3.5 gewesen sind (und VÖLLIG anders als AD&D oder das klassische D&D der Basic, Expert, etc. Sets). Den D&D 4E Quick Rules Primer gibt es auch ohne bei der so prominent plazierten digitalen Initiative für D&D angemeldet und eingeloggt zu sein.
Für den Artikel "Marking Marked and other 4E-isms" muß man jedoch bei D&D Insider angemeldet sein. - Aber es lohnt sich! Allein dieser Artikel, der zeigt, wie man die vielen neuen Zustände, Markierungen, und Resourcen, die es im neuen D&D zu verwalten geben wird, auf der Battlemap bei den Figuren markieren kann, gibt einem einen guten Einblick, wie Kampfszenen im aktuellen D&D aussehen werden. (Und wer schon einmal bei mir Savage Worlds gespielt hat und weiß, daß ich dort Zustände mit Glassteinen und Aufsteckern auf die Faltfiguren markieren lasse, dem wird das vertraut vorkommen. Solche 4E-Zustände wie "marked" oder "bloodied" usw. kann man bei Kämpfen mit mehr als einer Handvoll Figuren nicht mehr richtig im Auge behalten, wenn man sie nicht DIREKT AUF DER SPIELFLÄCHE markieren kann. - Da 4E aktuell ein wenig wie Savage Worlds mit mehr Details und mehr Komplexität wirkt, werde ich sicher zumindest ein paar 4E-Runden, die einer der D&D-Experten im Verein anbieten wird, mitspielen wollen. Es wirkt jedenfalls wie eine coole und ANFASSBARE Spielerfahrung.)
Hier ist die SEHR ausführliche und daher sehr umfangreiche Inoffizielle D&D 4th Edition Info-Seite auf enworld.org, DER D&D- und D20-Seite, die eh jeder D&D-Spielleiter (und die meisten Spieler) wohl kennen werden.
Hier ist das ENWorld-Forum zur 4E, wo so hochinteressante Punkte diskutiert werden, wie z.B. daß die neuen, sehr schnellen Heilungsregeln auch eine Abenteurergruppe ohne Kleriker ermöglichen könnten, oder warum die Rogues nicht mehr den alten AD&D-Dieben, sondern eher den WoW-Damage-Dealern entsprechen, usw.
Für diejenigen, die nicht die vollständigeren und aktuellsten Informationen auf Englisch lesen möchten, ist ja die deutsche D&D-Seite, http://www.dnd-gate.de, DER Anlaufpunkt schlechthin. Dort hat man auch ein 4E-Unterforumeingerichtet, welches ich für SEHR empfehlenswert halte, wenn man wissen will, wie "die Welt" nach Ende Mai diesen Jahres D&D spielen wird.
Es wäre doch nett, wenn wir uns im Verein ein wenig über die Zukunft von D&D, welche ja in 3 Monaten das D&D der GEGENWART sein wird, austauschen könnten.
Ich habe ja aus Gründen, die direkt im 3.0/3.5-Regelwerk liegen mit D&D aufgehört und spiele meine Unmengen an D20-Szenarien, ob Conan, ob Forgotten Realms, ob Greyhawk, usw. nur noch mit Savage Worlds, weil es gerade für den Spielleiter einfacher und schneller geht und ich nicht mehr die Zeit habe, die ich in D&D-Szenarienvorbereitungen für gleichumfangreiche Szenarien stecken müßte.
Die D&D 4E seht nach einem Schritt zur DEUTLICHEN Vereinfachung aus, der mich aktuell SEHR interessiert. Auch die unterschiedlichen Zustände und deren Markierung bei den Figuren auf der Battlemap sind mir ja in einfacherer Form von Savage Worlds nicht nur wohlvertraut, sondern einfach in der Spielpraxis BEWÄHRT (bei WotC-Artikeln spricht man hier ja von "Table Management", womit der "Betrieb" des Spieltisches, also Figuren, Marker, Bögen, Tabellen, Notizen, usw. gemeint ist). Hier geht m.E. die 4E in eine richtige Richtung.
Andererseits definiert die 4E eine Abenteuerergruppe entlang der WoW-Gruppen-Rollen: Tank, Damage Dealer, Healer, usw. - Somit wirken die bislang zu lesenden Aufschriebe für Klassen wie den Rogue sehr SCHMALSPURIG auf genau eine (nämlich die in WoW bewährte) Gruppenstruktur ausgelegt. - Ob das etwas ist, was mich so begeistern kann, daß ich, wie damals bei AD&D, Kampagnen von über 10 Jahren Laufzeit damit spielen möchte, kann ich mir nicht vorstellen. Da wirkt die 4E zu sehr auf die Zielgruppe der MMORPG-Spieler ausgerichtet. (Dazu paßt, daß viele Eigenschaften von Charaktere nun nach "Encountern" als abstraktem Zeitraum aktiviert bzw. verbraucht werden. - Die in der Spielwelt "real" verstreichende Zeit interessiert für solche "Powers" nicht mehr. Dadurch geht mir persönlich die Plausibilität der Spielwelt etwas flöten. - Auch das will ausprobiert und dann erst wirklich bewertet sein.)
Wir, die wir alle ja noch nicht 4E in Aktion erlebt haben, können nur aufgrund der "Papierform" der veröffentlichten Inhalte wie Charakterklassen, Monster, Virtuellem Spieltisch, Online-Charakterverwaltungswerkzeug mit freischaltbaren Regelbuchinhalten, usw. MUTMASSEN, wie sich die 4E letztlich darstellen wird.
Trotzdem hätte ich gerne von Euch, den D&D-Enthusiasten im Verein, mal Eure Meinungen (am besten nach Lektüre der obigen Links oder anderer Informationsquellen zur 4E) erfahren.
Was meint ihr zur Zukunft des ältesten Rollenspiels der Welt? Was meint ihr zur D&D 4E?
Nachdem D&D 3.5 und alles, was sich irgendwie D20 nennt, also in knapp drei Monaten genauso Geschichte sein werden, wie das D&D Basic Set von 1979, mit welchem ich mit D&D angefangen habe, möchte ich hier mal für alle, die sich nicht in den US-D&D-Foren und/oder den deutschen D&D-Seiten regelmäßig informieren ein paar Links anbieten mit Informationen, was denn ALLES bei D&D 4E, der vierten, schwerwiegenden Komplettänderung des D&D-Regelsystems anders sein wird.
Zur Einstimmung ein Blog-Artikel auf "Ain't it cool News" von einem dortigen Schreiber, der inzwischen seit Oktober letzten Jahres an wöchentlichen D&D 4E Testspielrunden teilgenommen hat. Hier bekommt man Einblick "wie man sich bei 4E so fühlt". (Besonders interessant fand ich, daß besagter Artikelschreiber seinen gesamten 3.5er Regelkram sofort verkauft hat - wie cool muß 4E für ihn wohl sein, daß er so etwas macht?)
Dann eine offizielle WotC-Zusammenfassung der wesentlichen, neuen und ANDERSARTIGEN Regelungen, die 4E zu einem andersartigen Spiel machen als es 3.0 und 3.5 gewesen sind (und VÖLLIG anders als AD&D oder das klassische D&D der Basic, Expert, etc. Sets). Den D&D 4E Quick Rules Primer gibt es auch ohne bei der so prominent plazierten digitalen Initiative für D&D angemeldet und eingeloggt zu sein.
Für den Artikel "Marking Marked and other 4E-isms" muß man jedoch bei D&D Insider angemeldet sein. - Aber es lohnt sich! Allein dieser Artikel, der zeigt, wie man die vielen neuen Zustände, Markierungen, und Resourcen, die es im neuen D&D zu verwalten geben wird, auf der Battlemap bei den Figuren markieren kann, gibt einem einen guten Einblick, wie Kampfszenen im aktuellen D&D aussehen werden. (Und wer schon einmal bei mir Savage Worlds gespielt hat und weiß, daß ich dort Zustände mit Glassteinen und Aufsteckern auf die Faltfiguren markieren lasse, dem wird das vertraut vorkommen. Solche 4E-Zustände wie "marked" oder "bloodied" usw. kann man bei Kämpfen mit mehr als einer Handvoll Figuren nicht mehr richtig im Auge behalten, wenn man sie nicht DIREKT AUF DER SPIELFLÄCHE markieren kann. - Da 4E aktuell ein wenig wie Savage Worlds mit mehr Details und mehr Komplexität wirkt, werde ich sicher zumindest ein paar 4E-Runden, die einer der D&D-Experten im Verein anbieten wird, mitspielen wollen. Es wirkt jedenfalls wie eine coole und ANFASSBARE Spielerfahrung.)
Hier ist die SEHR ausführliche und daher sehr umfangreiche Inoffizielle D&D 4th Edition Info-Seite auf enworld.org, DER D&D- und D20-Seite, die eh jeder D&D-Spielleiter (und die meisten Spieler) wohl kennen werden.
Hier ist das ENWorld-Forum zur 4E, wo so hochinteressante Punkte diskutiert werden, wie z.B. daß die neuen, sehr schnellen Heilungsregeln auch eine Abenteurergruppe ohne Kleriker ermöglichen könnten, oder warum die Rogues nicht mehr den alten AD&D-Dieben, sondern eher den WoW-Damage-Dealern entsprechen, usw.
Für diejenigen, die nicht die vollständigeren und aktuellsten Informationen auf Englisch lesen möchten, ist ja die deutsche D&D-Seite, http://www.dnd-gate.de, DER Anlaufpunkt schlechthin. Dort hat man auch ein 4E-Unterforumeingerichtet, welches ich für SEHR empfehlenswert halte, wenn man wissen will, wie "die Welt" nach Ende Mai diesen Jahres D&D spielen wird.
Es wäre doch nett, wenn wir uns im Verein ein wenig über die Zukunft von D&D, welche ja in 3 Monaten das D&D der GEGENWART sein wird, austauschen könnten.
Ich habe ja aus Gründen, die direkt im 3.0/3.5-Regelwerk liegen mit D&D aufgehört und spiele meine Unmengen an D20-Szenarien, ob Conan, ob Forgotten Realms, ob Greyhawk, usw. nur noch mit Savage Worlds, weil es gerade für den Spielleiter einfacher und schneller geht und ich nicht mehr die Zeit habe, die ich in D&D-Szenarienvorbereitungen für gleichumfangreiche Szenarien stecken müßte.
Die D&D 4E seht nach einem Schritt zur DEUTLICHEN Vereinfachung aus, der mich aktuell SEHR interessiert. Auch die unterschiedlichen Zustände und deren Markierung bei den Figuren auf der Battlemap sind mir ja in einfacherer Form von Savage Worlds nicht nur wohlvertraut, sondern einfach in der Spielpraxis BEWÄHRT (bei WotC-Artikeln spricht man hier ja von "Table Management", womit der "Betrieb" des Spieltisches, also Figuren, Marker, Bögen, Tabellen, Notizen, usw. gemeint ist). Hier geht m.E. die 4E in eine richtige Richtung.
Andererseits definiert die 4E eine Abenteuerergruppe entlang der WoW-Gruppen-Rollen: Tank, Damage Dealer, Healer, usw. - Somit wirken die bislang zu lesenden Aufschriebe für Klassen wie den Rogue sehr SCHMALSPURIG auf genau eine (nämlich die in WoW bewährte) Gruppenstruktur ausgelegt. - Ob das etwas ist, was mich so begeistern kann, daß ich, wie damals bei AD&D, Kampagnen von über 10 Jahren Laufzeit damit spielen möchte, kann ich mir nicht vorstellen. Da wirkt die 4E zu sehr auf die Zielgruppe der MMORPG-Spieler ausgerichtet. (Dazu paßt, daß viele Eigenschaften von Charaktere nun nach "Encountern" als abstraktem Zeitraum aktiviert bzw. verbraucht werden. - Die in der Spielwelt "real" verstreichende Zeit interessiert für solche "Powers" nicht mehr. Dadurch geht mir persönlich die Plausibilität der Spielwelt etwas flöten. - Auch das will ausprobiert und dann erst wirklich bewertet sein.)
Wir, die wir alle ja noch nicht 4E in Aktion erlebt haben, können nur aufgrund der "Papierform" der veröffentlichten Inhalte wie Charakterklassen, Monster, Virtuellem Spieltisch, Online-Charakterverwaltungswerkzeug mit freischaltbaren Regelbuchinhalten, usw. MUTMASSEN, wie sich die 4E letztlich darstellen wird.
Trotzdem hätte ich gerne von Euch, den D&D-Enthusiasten im Verein, mal Eure Meinungen (am besten nach Lektüre der obigen Links oder anderer Informationsquellen zur 4E) erfahren.
Was meint ihr zur Zukunft des ältesten Rollenspiels der Welt? Was meint ihr zur D&D 4E?