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Castle Falkenstein Regeln
Verfasst: Mo Feb 09, 2004 20:38
von Vera
Die Castle Falkenstein Regeln stehen wirklich so in dem Buch wie wir sie letzten Samstag gespielt haben. Deshalb sollten wir sie ändern:
Den Vorschlag mit den 6 Karten pro Spiel für Magie und Heldentaten finde ich eine gute Alternative. Vielleicht sollten wir das nächstes Mal so ausprobieren.
Nochmal kurz erklärt: Jeder Spieler erhält zu Anfang eines Szenarios 6 Karten und jeder darf zusätzlich zu jeder Heldentat/Kampf/Magie Aktion eine Karte ziehen, deren Wert dann auch für die Aktion gilt. Beim Zaubern muß die Karte nicht benutzt werden. Der SL legt die Schwierigkeit fest und es darf eine der 6 Karten eingesetzt werden um die Chance zu verbessern das die Aktion funktioniert.
Sollen Zauberer mehr Karten erhalten? Vielleicht 8?
Re: Castle Falkenstein Regeln
Verfasst: Mo Feb 09, 2004 20:51
von DonJohnny
Vera hat geschrieben:
Sollen Zauberer mehr Karten erhalten? Vielleicht 8?
Die sind sowieso schon so mächtig.
Re: Castle Falkenstein Regeln
Verfasst: Mo Feb 09, 2004 20:52
von Vera
DonJohnny hat geschrieben:Die sind sowieso schon so mächtig.
Mit den neuen Regeln nicht mehr. Dann können sie nicht mehr Karten ziehen bis der Zauber funktioniert.
Verfasst: Mo Feb 09, 2004 20:53
von DonJohnny
Ich verstehe. Dann macht das wenn ihr wollt.
Verfasst: Mo Feb 09, 2004 21:37
von The Dodger
Ay, ich wär für die 8 Karten. Vielleicht zwei gesonderte extra Karten, die nur für's Zaubern benutzt werden können...
Verfasst: Sa Mai 01, 2004 19:34
von Lhankor Mhy
Die Regelung mit 6 Karten als "Asse im Ärmel", die erst dann nachgezogen werden, wenn es die SL für gegeben hält, finde ich gut.
Mich stört nur das Mißverhältnis der Kartenwerte gegenüber den Fähigkeiten (in Zahlenwerten).
Armselig = 2 Punkte
Durchschnittlich = 4 Punkte
Gut = 6 Punkte
Hervorragend = 8 Punkte
Exzellent = 10 Punkte
Formidabel = 12 Punkte.
Diese stehen Kartenwerten gegenüber von:
1(Karte der "falschen" Farbe),
2-10 (Zahlenkarten),
11 (Bube),
12 (Dame),
13 (König),
14 (As),
15 (Joker)
Da man ja stets bei einer Aktion eine zufällige Karte zieht und dann optional noch "nachkarten" kann, ist der Einfluß der Karten auf den Erfolg eigentlich immer noch recht stark.
Z.B. Ein schlechter Schauspieler (armselig = 2 Punkte) versucht sich an einer Herausforderung im Vortrag gegen einen formidablen (12 Punkte) Wiener Hofschauspieler. Der formidable Schauspieler ist so gut, wie ein Mensch es nur hoffen kann durch langes hartes Üben und Talent zu werden - eben formidabel. Der untalentierte schlechte Schauspieler ist schlechter als der Durchschnitt, der in der Schule mit verteilten Rollen Theaterstücke lesen mußte.
Jetzt zieht der schlechte Schauspieler eine 10 der richtigen Farbe (das macht die formidable Fähigkeit des Hofschauspielers wett) und legt aus seiner Hand noch eine 8 der richtigen Farbe nach (insgesamt also 20 Punkte).
Der Hofschauspieler hat Kartenpech und zieht eine Karte mit einer falschen Farbe (1 Punkt) auf seiner Hand hat er in der richtigen Farbe nur ein 5 (insgesamt also 18 Punkte).
Das Resultat: jemand, der schlechter als ein Laientheaterdarsteller ist, spielt einen professionellen Hofschauspieler und Naturtalent an die Wand.
Das sollte zwar immer noch möglich, doch wesentlich unwahrscheinlicher sein, als es bei der bisherigen Regelung lt. Regelbuch mit 2 Punkten pro Stufe der Fähigkeit der Fall ist.
Mein Vorschlag: Man rechne in Zukunft 3 Punkte pro Stufe der Fähigkeit.
Dies ist ein einfach umzusetzender Eingriff, der den Effekt der Karten gegenüber den Fähigkeiten (für deren hohe Werte man ja z.T. mit armseeligen Fähigkeiten "bezahlt" hat) abmildert. Es ergeben sich dann die folgenden Punktewerte für die Fähigkeitsstufen:
Armselig = 3 Punkte
Durchschnittlich = 6 Punkte
Gut = 9 Punkte
Hervorragend = 12 Punkte
Exzellent = 15 Punkte
Formidabel = 18 Punkte.
Das obige Beispiel ginge demnach wie folgt aus:
Schlechter Schauspieler (armselig = 3 + gezogene Karte 10 + eigene Karte 8 = 21).
Hofschauspieler (formidabel = 18 + gezogene Karte 1 + eigene Karte 5 = 24).
Damit hätte der Hofschauspieler immer noch einen schlechten Tag erwischt und der Laie einen guten, aber damit der armselige Schauspieler besser ist als ein formidabeler Könner braucht er jetzt schon wesentlich höhere Karten.
Ich wäre dafür diese Regelung beim nächsten Mal zu erproben.
Spricht etwas dagegen, oder habe ich etwas übersehen? Oder finden alle den stärkeren Zufallseinfluß der Karten annehmbar oder gar erstrebenswert? Ich bitte um freie Anmerkungen hierzu.
Insbesondere, sollt man auch noch den Effekt der höheren Bewertung der Fähigkeit auf die zauberyschen Fähigkeiten beachten, in denen ich leider (noch?) nicht bewandert bin.
Verfasst: Di Apr 05, 2005 20:48
von Vera
Ausgerechnet auf:
http://www.spirog.de finde ich einen relativ schönen Charakterbogen und ein paar weitere nützliche Downloads für CF. Schaut mal hier unter Spiele/Downloads.
Verfasst: Mi Apr 06, 2005 14:02
von Christoph
Vera hat geschrieben:Ausgerechnet auf:
http://www.spirog.de finde ich einen relativ schönen Charakterbogen und ein paar weitere nützliche Downloads für CF. Schaut mal hier unter Spiele/Downloads.
Das tut weh

Wobei Peter das kann.
Verfasst: Do Apr 07, 2005 14:33
von Vera
Christoph hat geschrieben:Das tut weh

Wobei Peter das kann.
Ich sag ja, schöne Charakterbögen. Aber leider ist die Seite nicht so schön und hat sonst auch recht wenig Inhalt... Drum: Ausgerechnet.