Der heilige Gral

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Vera
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Der heilige Gral

Beitrag von Vera »

Nach ein bißchen Recherche bin ich auf folgendes gestoßen:
Der heilige Gral wird in der mittelalterlichen Literatur als ein wundertätiger und heiliger Gegenstand bezeichnet, der nur von auserwählten Personen gefunden werden kann und diesen dann weltliche und himmlische Glückseligkeit verheißt. Er soll in das Abendland gebracht worden sein, wo er so lange verborgen bleibt, bis ein vorhergesagter Gralskönig auftaucht. Laut anderen Erzählungen wurde er von Engeln als Edelsteinschale auf die Erde gebracht, die später von den Tempelrittern in ihrer Burg auf dem Berg Mont-Salvage behütet wird.
Einer frühchristlichen Legende zufolge war der Gral jener Kelch, den Christus beim letzten Abendmahl benutzte und in dem dann Joseph von Arimathia dessen Blut sammelte. In der mittelalterlichen Dichtung wird der Gral zumeist von den Rittern der Tafelrunde um König Artus gesucht. Die Gralslegende ist vor allem mit dem Parzival-Stoff verbunden.
Dieses Teil ist sehr interessant:
Der Heilige Gral ist den Überlieferungen nach ein wundertätiges und in späteren Versionen sakrales Gefäß, eine Schale, ein Kelch oder ein Smaragd, der aus Luzifers Krone fällt, als dieser in die Hölle fährt. Auch als Stein der Weisen hat der Gral in der Literatur und darstellenden Kunst eine Bedeutung. Zusammen mit einer rätselhaften blutenden Lanze wird er in einer Burg von Gralskönig und Gralsrittern bewacht. Er spendet Glückseligkeit, ewige Jugend und Speisen in unendlicher Fülle.
Am besten gefällt mir allerdings diese Geschichte:
Das Reich von Logres (in Britannien) wird als blühendes Paradies beschrieben, in dem Ruhe und Frieden herrscht und es Sitte ist, dass Ritter und Wanderer auf der Durchreise Speisen von Jungfrauen aus goldenen Bechern und Schalen serviert bekommen. Durch diese Speisung erfahren die Reisenden die Harmonie der beiden nebeneinander existierenden Welten, und sie erkennen, dass sich der Hof der Glückseligkeit oder die Gralsburg im Reich von Logres befindet. Das Land ist von Gemeinschaftlichkeit und Gleichheit geprägt, bis der boshafte König Amangons eine Jungfrau auf seine Burg entführt und ihre Heilige Schale stiehlt. Seine Männer tun es ihm nach, und bald sind keine Jungfrauen mehr im Land, die die Reisenden noch speisen. Das Gleichgewicht zwischen den beiden Welten ist dadurch zerstört. In der Folge verwandelt sich das Land von Logres in ein Ödland: Quellen und Brunnen trocknen aus, Pflanzen gehen ein, Tiere werden unfruchtbar und die Menschen ziehen weg. Dass die "Stimmen der Brunnen" verstummt sind, bedeutet aus keltischer Sicht den Verlust des Kontaktes zur Gegenwelt. Aus diesem Grund muss sich ein Auserwählter auf den mutigen Weg machen, die "Wasser zu befreien", um eine Versöhnung zwischen der Erdgöttin der jenseitigen Welt (Innenland) und dem König der diesseitigen Welt (äußeres Reich) herzustellen, oder modern formuliert, um das ursprüngliche Paradies wieder herzustellen. Der König kann nach dem keltischen Glauben seine rechtmäßige Herrschaft nur antreten, wenn er mit der Erdgöttin (oder Königin) in Verbindung tritt und sich für ihre Freiheit einsetzt.

Paracelsus: Bei der Suche nach brauchbaren Materials über Paracelsus fand ich diese Seite hier: http://www.dergral.de/mythen/paracelsus.htm
Er muss von dem Gral getrunken haben, denn er konnte sein Testament noch nach seinem offiziellen Tod datieren.

Schimon ben Jochai
Der Sohar ist eine Sammlung von Texten in funf Banden. Als Autor wird Schimon ben Jochai genannt, ein bedeutender talmudischer Rabbiner des zweiten Jahrhunderts, der auch die wichtigste handelnde Person ist. Schimon ben Jochai gilt zwar historisch als 'Vater der Kabbala', seine tatsachliche Autorschaft fur den Sohar ist jedoch vor allem aus sprachlichen Grunden fraglich, sodass von einem pseudepigraphischen Charakter der Schrift ausgegangen werden muss. Der Sohar tauchte zuerst gegen Ende des 13. Jhdts. in Spanien auf.

Den kompletten Text über den Sohar könnt ihr hier finden. Ich finde ihn sehr interessant, aber ich glaube nicht das er wirklich relevant ist für das finden des Grales.
Weiß jemand über die Tora bescheid? Besteht sie aus mehreren Büchern?

Sir Lancelot: Ist IMHO ein Arsch. Er brachte "The Lady of Shaolot" um und scherte sich nicht um die Legenden der Kelten. Dann angelte er sich noch die Frau von König Arthus. Ja, sie hat ihn geliebt, aber so etwas tut man nicht.
Warum ist Artus eigentlch nicht unter diesen Gralsrittern? Und wo sind die Beschützer der Grals? Die Templer? Treiben die sich auch in New Orleans rum?

Ich schätze das wir die Rolle der Suchenenden einnehmen werden. Wir sollen Erleuchtung in der Suche des Grals finden, die laut christlicher Überlieferung genauso wichtig ist wie der Gral selbst.
Frack You!
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Vera
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Beitrag von Vera »

Ohoh. Lancelots Geschichte ist noch viel tragischer:

Ein ehrloser Ritter klagt Lancelot bei Artus an das dieser ein Verhältnis mit Guinivere hat. Artus glaubt es nicht und begibt sich abermals auf eine Reise.
Als er zurückkommt beklagen sich noch viel mehr Leute. Denn einer der Ritter sah Sir Lancelot des Nachts in das Zimmer Guiniveres gehen. Er folgte ihm mit anderen Rittern um ihn zur Rede zu stellen. Lancelot erdolchte sie hinterrücks.
Da der anklagende Ritter auf die Bibel schwörte die Wahrheit zu sagen, glaubte ihm Artus und befahl seine eigene Frau auf dem Scheiterhaufen zu verbrennen. Am Tag der Verbrennung, kurz bevor der Scheiterhaufen angezündet wurde, jagt Sir Lancelot auf seinem Streitross durch die Menge und rettet Guinivere vor dem sicheren Tod. Guinivere sagt sich daraufhin von ihrem Mann los und geht ins Kloster. Nur der Papst konnte Artus davon abhalten sofort gegen Lancelot in den Krieg zu ziehen.
Sir Lancelot zieht sich nach Frankreich zurück, wo es zur Schlacht gegen Artus Armee kommt.

Ob Lancelot in der Schlacht gefallen ist, steht nirgends.
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Daniel
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Beitrag von Daniel »

Hier wird Lancelot ein wenig anderst dargestellt...
Fast noch interessanter sind jedoch die Beziehungen der Tafelritter und deren "wahre" Identität:
Galahad z.B. ist der Sohn Lancelots, der jedoch ein ganz besonderes Schild trug.
Es symbolisiert das Kreuz, welches Joseph von Arimathäa mit dem im Gral gesammelten Blut Jesu gezeichnet hat.
Ist Galahad Joseph? Oder gibt es gar nur Lancelot, der sich mal als Joseph, mal als Galahad und mal als Lancelot ausgiebt?

Und wer ist Mordred, angeblicher Sohn von Artus?

Wikipedia meint zu Simeon bar Yohai drei erwähnenswerte Dinge:
- He is traditionally attributed with the authorship of the Zohar, the chief work of the Kabbalah amd Jewish mysticism according to Orthodox Judaism.
- He was one of the most eminent disciples of Rabbi Akiva. His master was executed by Hadrian, and Simeon's anti-Roman sentiments led to his own condemnation by Varna c. 161 AD (according to Graetz).
- He acquired a reputation as a worker of miracles, and on this ground was sent to Rome as an envoy, where (legend tells) he exorcised from the emperor's daughter a demon who had obligingly entered the lady to enable Simeon to effect his miracle.

Die von ihm stammende Schrift Zohar enthält auch ein paar Ungereimtheiten, wie z.B. Namen von Personen, die erst nach seine Zeit gelebt haben. Ein paar Hinweise liegen auch hier verstreut: http://www.suesske.de/kabbala.htm

Zu Paracelsus gibt es auch mehr zu lesen, als bisher erwähnt.
"Paracelsus performed other experiments as well. The are the ones that helped to established his reputation as an occultist. One experiment was his attempt to create the homunculus."
"Paracelsus claimed this prime element of creation, if found, would prove to be the Philosopher's Stone, the universal medicine and the irresistible solvent." (Quelle)
Was bleibt ist Rot und Blau.
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