Steampunk
- Vera
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Steampunk
Inspiriert von Hakon auf der Cthulhu Con werde ich mich in die Steampunkwelten einlesen und möglichst bald eine Spielrunde anbieten in der eine Gruppe Gentleman und wohlerzogene Damen à la Jules Verne oder Sherlock Holmes mit Dampfgetriebenen Ätherschiffen, Öllampen, Blitzstrahlpanzern und natürlich vortrefflichem Benehmen in unserer Welt 1880 gegen das Böse antreten.
Mehr dazu gibt es bald hier!
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Frack You!
- Christoph
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Mein absoluter Steampunkfimmel geht auch auf unseren Meister R. zurück, wobei ich noch vor ihm Deadlands gespielt habe und CoC habe ich auch ohne ihn entdeckt! 
Halbwissen macht frech!
Lasst Rollenspieler die Welt retten - Wir haben in sowas praktische Erfahrung.
“That's one of the remarkable things about life. It's never so bad that it can't get worse.”
-Calvin-
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Re: Steampunk
hört sich eigentlich fast wie deadlands anVera hat geschrieben:mit Dampfgetriebenen Ätherschiffen, Öllampen, Blitzstrahlpanzern und natürlich vortrefflichem Benehmen in unserer Welt 1880 gegen das Böse antreten.
"Und ich vermache meinen 1972er Gran Torino in Freundschaft an Thao Vang Lor. "
- Lhankor Mhy
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"'Nen schönen Abend, Ma'am. 'S is' ja nich' so meine Art 'ne wildfremde Lady anzusprechen und schon gleich keine mit der ich nicht... Naja, Sie wissen schon.Vera hat geschrieben:[...]Nur das meine Szenarien eher in Europa mit und wie gesagt, richtigen Gentleman anstatt rauhen Cowboys spielen werden.
Tja, mir und mei'm Pardner Jim-Bob hier is' leider nich' entgangen, wie Sie grade von 'richtigen Gentlemen' gesprochen haben. Und ich und Jim-Bob haben beide das Gleiche verstanden. Sie sagten das so, wie wenn der harte Ritt auf dem Trail einen Mann kein' 'richtigen Gentleman' mehr sein läßt. Das war's doch wohl was Sie meinten, nich' wahr?
Aaalso. Jim-Bob sagte zu mir: 'Slim' - Slim, das bin nämlich ich, falls ich in der Eile vergessen hab' mich vorzustellen. 'Also', sagte Jim-Bob - 'Slim, das is' aber gar nich' nett nich', was die Lady da über unser eins sagen tut.' Und dann sagte ich: 'Jim-Bob' - sagte ich, weil das ist sein Name, also - 'Jim-Bob, wenn Du meinst, die Lady da sagt was nich' so Nettes über uns, warum also, Jim-Bob' - weil er Jim-Bob heißt - 'warum gehen wir nich' mal 'rüber und erklären der Lady wie sehr sie sich täuschen tut, wenn sie meint hier im Westen gäb's keine 'richtigen Gentlemen' oder so.' Weil nämlich, werte Lady, die gibt es hier in Massen.
Wir haben sogar zwei Arten von Gentlemen hier. Da gibt es die Gentlemen wie Jim-Bob, das ist mein Pardner da drüben, und mich, ich bin Slim, und bin sein Pardner seit mehr als zwei Handvoll Trails. Und dann gibt es die andere Sorte. Das sind die aus dem Osten von unserem schönen Kontinent. Und auch welche von der alten Welt, wo sie übers Wasser gekommen sind, um vielleicht mal 'n paar richtige Männer zu werden, diese lauwarmen, weichen Brüder, die.
Ähh... Wo war ich? - Ach ja, die andere Art Gentlemen hier. Die haben wir nämlich auch. Doch die sieht man seltener als 'ne Klapperschlange in Jim-Bobs Stiefeln - weil wegen dem Gestänk, nämlich. Hä,hä,hä,hä,hä,hä,hä,hä,hä,hä. - Sie verzeih'n, aber ich muß mir die Lachtränen erst mal wegwischen.
So. Wo war ich? Die anderen Gentlemen. Ja die sind ziemlich selten, weil sie nich' so lange halten. Also die meisten hier in Tombstone findet man da vor der Stadt auf dem Hügel. Einfach nur nach den Holzkreuzen mit so Namen drauf gucken wie Hier liegt Foul Ron, der sich selbst 4. Earl von Chessucks oder so genannt hat. Er war höflich, gebildet, immer gut gewaschen und langsam. Eine dieser Eigenschaften hat ihn umgebracht.
So, Lady. Da sehn' Sie's. Der einzige Unterschied zwischen Cowboys und Gentlemen is' der, daß Cowboys Gentlemen sind die reiten, schießen, saufen und huren tun. - Und die anderen Gentlemen sind die, die man unter der Erde findet, weil sie zum Leben zu dämlich, weichlich und weibisch sind - äh, is' natürlich nich' gegen Frauen gerichtet, Ma'am. Die können ja nichts dafür, daß sie weibisch sind, nich' wahr? Is' so'ne Sache mit der Rippe von Goddam - neee - Addam wars, wenn ich mich recht entsinne, was der Prediger neulich gesagt hat bevor Jim-Bob ihm einen Gruß von Jim Bowie verpassen mußte weil der Sauhund bei den Karten beschissen hatte, Gott möge seiner verdammten schwarzen Seele vergeben können, Jim-Bob konnte's nich'.
Das wollte ich nur sagen, damit Sie hier nich' einen falschen Eindruck vom Westen bekommen tun und weiter so unvorsichtig Sachen sagen, die Leuten, die nich' so zivilisiert und Gentlemen wie Jim-Bob und ich sind, komisch aufstoßen und Sie sich dann am falschen Ende von einer Derringer wiederfinden.
So. Jetzt können Sie nich' sagen, Sie hätten nich' ne faire Warnung gehabt. 'Nen schönen Tag noch.
Los, komm Jim-Bob, gehn wir zu Madame Jackie und sehn mal ob Tessy die Hure mit dem Holzbein grad frei is'!"
- Dor Kalach
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Mhy, ich stelle fest, du hattest einen guten Tag *schmunzel*
deine Beiträge sind einfach zu gut...
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Ich habe das Herz eines kleinen Mädchens.
Es steht in einem Glas auf meinem Schreibtisch
--
"The difference between the almost right word & the right word is really a large matter--it's the difference between the lightning bug and the lightning."
"Der Unterschied zwischen den beinahe richtigen Worten und den richtigen ist von großer Bedeutung. -- Es ist der Unterschied zwischen dem Glühwürmchen und dem Blitz ."
Mark Twain - Letter to George Bainton, 10/15/1888
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- Christoph
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Verzeihung, wenn ich mich jetzt so ungefragt in den Dialog der beiden Herrschaften einmisschen muss, aber ich habe zufällig im Vorbei gehen mit an hören müssen, welch abstuse Meinung sie hinsichtlich eines echten Gentleman vertreten, mein lieber Freund.
Mein Name ist George Paul Humphrey, der d23. Earl of Dunchester, Colonell in der Armee ihrer Hoheit, und stolzer Träger einer bescheidenen Anzahl von Orden und Auszeichnungen.
Ich bin, wie Sie so gerade so trefflich humorvoll sagten, einer jener lauwarmen, weichen Brüder aus dem alten Europa, das, wie ich nicht anzumerken vergesse, wohl als Wiege unserer Kultur zählen darf und muss.
Sehen Sie, ein echter Gentleman zeigt sich durch sein Prozedere in der Gesellschaft, seine Umgangssitten und sein Verhalten sich selber Gegenüber. Ich möchte nicht bestreiten, dass Sie als harter Mann dieses harten Landes einen anderen Wertecodex begrüßen, doch wir im alten Europa, setzten unsere Prioritäten in gesellschaftlicher Hinsicht anders.
Höflich, gebildet und gewaschen sind Pates jenes grundlegenden Tugenden des echten Gentlemans, der in ihrem Land einen wirklich harten Stand hat, da, wie soll ich sagen, sie eben noch nicht so weit sind...
Haben sie Knigge gelesen? Nein, natürlich nicht,..., eine zugegebener Maßen sehr dumme Frage. Dann werden sie auch nicht mit den Schriften des Herrn Kant vertraut sein? ...
Natürlich. Natürlich.
Nun sehen Sie, Literatur wie diese pflegt und prägt unsere Bild einer echten Lady und eines echten Gentleman. Höfflich gegenüber Gottes Geschöpfen, ehrfürchtig vor Gottes Schöpfung, gebildet und gesittet, gut zu sich selber und geschaffene Maxime eines jeden einzellnen, die zur Grundlage eines gemeinschaftlichen Handelns werden könnten.
Der Umstand, dass Sie jeden gleich erschießen müssen, der diese Tugenden aufweist, nur weil er sich in ihrem Land nicht ihren, wie Sie zugegeben müssen, teilweise doch noch recht primitiven Sitten anpassen will, zeugt nicht gerade von einer hoch entwickelten Kultur, die nötig ist, um echte Gentelmans hervor zu bringen. Mir dünkt gar ab uns zu, es wäre der Neid vor unserem Stil, den Sie sich noch nicht zu eigen gemacht haben.
Auf dem Weg hierher, - ich nahm ein Dampfschiff, da mir bei den Reisen mit den Luftgondeln stets etwas flau wird im Magen -, traf ich einen Fabrikaten aus Washington, der eine Französin geheiratet hatte. Er sagte einen Satz, den ich vollkommenst zu unterstützen bereit bin: "Der Westen gebiert echte Männer, Europa aber macht aus echten Männern die Gentlemen."
So, nun darf ich mich auch schon wieder verabschieden. Nur noch ein paar kleine Anmerkungen meinerseits. Bitte schließen Sie doch beim Kautabackkauen den Mund. Ich empfinde den permaneten brauen Speichefluss über ihren Mund als eher anstößlich. Das von ihnen gebrauchte Zitat finden sie übrigens in Genesis 22. Etwas Gottestreue täte ihnen nicht schlecht. Sollten sie im Übrigen jedwelche Rachegelüste gegen mich hegen, dann unterdrücken sie diese besser aus Gründen der Höfflichkeit und Gottesfurcht. Wenn nicht, so finden sie mich im Hotel, und ich möchte Sie zuvorderst noch warnen. In meiner Zeit im College belegte ich bei den Meisterschaften im Boxen den doch respektablen dritten Platz. Und zu Schießen, besteht ja wohl kein Bedarf!
So, Ma´am, dürfte ich ihnen nun beim Tragen ihrer Sachen helfen?
Mein Name ist George Paul Humphrey, der d23. Earl of Dunchester, Colonell in der Armee ihrer Hoheit, und stolzer Träger einer bescheidenen Anzahl von Orden und Auszeichnungen.
Ich bin, wie Sie so gerade so trefflich humorvoll sagten, einer jener lauwarmen, weichen Brüder aus dem alten Europa, das, wie ich nicht anzumerken vergesse, wohl als Wiege unserer Kultur zählen darf und muss.
Sehen Sie, ein echter Gentleman zeigt sich durch sein Prozedere in der Gesellschaft, seine Umgangssitten und sein Verhalten sich selber Gegenüber. Ich möchte nicht bestreiten, dass Sie als harter Mann dieses harten Landes einen anderen Wertecodex begrüßen, doch wir im alten Europa, setzten unsere Prioritäten in gesellschaftlicher Hinsicht anders.
Höflich, gebildet und gewaschen sind Pates jenes grundlegenden Tugenden des echten Gentlemans, der in ihrem Land einen wirklich harten Stand hat, da, wie soll ich sagen, sie eben noch nicht so weit sind...
Haben sie Knigge gelesen? Nein, natürlich nicht,..., eine zugegebener Maßen sehr dumme Frage. Dann werden sie auch nicht mit den Schriften des Herrn Kant vertraut sein? ...
Natürlich. Natürlich.
Nun sehen Sie, Literatur wie diese pflegt und prägt unsere Bild einer echten Lady und eines echten Gentleman. Höfflich gegenüber Gottes Geschöpfen, ehrfürchtig vor Gottes Schöpfung, gebildet und gesittet, gut zu sich selber und geschaffene Maxime eines jeden einzellnen, die zur Grundlage eines gemeinschaftlichen Handelns werden könnten.
Der Umstand, dass Sie jeden gleich erschießen müssen, der diese Tugenden aufweist, nur weil er sich in ihrem Land nicht ihren, wie Sie zugegeben müssen, teilweise doch noch recht primitiven Sitten anpassen will, zeugt nicht gerade von einer hoch entwickelten Kultur, die nötig ist, um echte Gentelmans hervor zu bringen. Mir dünkt gar ab uns zu, es wäre der Neid vor unserem Stil, den Sie sich noch nicht zu eigen gemacht haben.
Auf dem Weg hierher, - ich nahm ein Dampfschiff, da mir bei den Reisen mit den Luftgondeln stets etwas flau wird im Magen -, traf ich einen Fabrikaten aus Washington, der eine Französin geheiratet hatte. Er sagte einen Satz, den ich vollkommenst zu unterstützen bereit bin: "Der Westen gebiert echte Männer, Europa aber macht aus echten Männern die Gentlemen."
So, nun darf ich mich auch schon wieder verabschieden. Nur noch ein paar kleine Anmerkungen meinerseits. Bitte schließen Sie doch beim Kautabackkauen den Mund. Ich empfinde den permaneten brauen Speichefluss über ihren Mund als eher anstößlich. Das von ihnen gebrauchte Zitat finden sie übrigens in Genesis 22. Etwas Gottestreue täte ihnen nicht schlecht. Sollten sie im Übrigen jedwelche Rachegelüste gegen mich hegen, dann unterdrücken sie diese besser aus Gründen der Höfflichkeit und Gottesfurcht. Wenn nicht, so finden sie mich im Hotel, und ich möchte Sie zuvorderst noch warnen. In meiner Zeit im College belegte ich bei den Meisterschaften im Boxen den doch respektablen dritten Platz. Und zu Schießen, besteht ja wohl kein Bedarf!
So, Ma´am, dürfte ich ihnen nun beim Tragen ihrer Sachen helfen?
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“That's one of the remarkable things about life. It's never so bad that it can't get worse.”
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Ich bin untröstlich, Ihnen nicht in vollem Umfange recht geben zu können, Madam.Vera hat geschrieben:100 Punkte. Nur das meine Szenarien eher in Europa mit und wie gesagt, richtigen Gentleman anstatt rauhen Cowboys spielen werden.Johnny hat geschrieben:hört sich eigentlich fast wie deadlands an
Meiner bescheidenen Meinung nach kann man auch in Deadlands nur einen Gentleman oder eine Lady spielen und diese auch nur aus Europa. Alles andere sind doch nur Kolonisten...
Captain Nigel Whittlespoon-Abercrombie, Royal Welsh Dragoons, 1874 irgendwo östlich von Kalifornien
P.S.: Wenn Sie gestatten möchte ich darauf hinweisen, dass es neben der Royal Society und der Royal Geographic eine kleine aber illustre Gesellschaft sehr kultivierter Individuen gibt - sieht man von Mr. Angus Gordon Grant ab, doch ist dieser Schotte -, die sich dem Fortschritt verschrieben haben und sich über Grenzen von Nationen und Weltanschauungen hinweg für die Zivilisation einsetzen und das sogar in den Fiebersümpfen der Venus oder den Kältesteppen des Mars. Dies ist die Marburger Gesellschaft für den Dampfintellekt.
Splendid Fellows, are they not?
In all unimportant matters, style, not sincerity, is the essential.
In all important matters, style, not sincerity, is the essential.
Oscar Wilde
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*ausspuck* so einer sind sie also, Mister. Wir haben euch verdammten Rotröcke damals in Princetown und Yorktown geschlagen und wir würden es wieder tun, wenn wir nochmal die Gelegenheit dazu hätten. WahahaSage hat geschrieben: Ich bin untröstlich, Ihnen nicht in vollem Umfange recht geben zu können, Madam.
Meiner bescheidenen Meinung nach kann man auch in Deadlands nur einen Gentleman oder eine Lady spielen und diese auch nur aus Europa. Alles andere sind doch nur Kolonisten...
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