Deutscher Rollenspielpreis 2005
- Vera
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Deutscher Rollenspielpreis 2005
Es ist wieder soweit!
Klickt ihr hier und trefft die richtige Entscheidung!
http://www.archont.de/drsp/2005/
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Frack You!
- Lhankor Mhy
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- Lhankor Mhy
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In den FAQs zum Rollenspielpreis stand drin, daß sie keine Lust mehr hatten, allen möglichen Rollenspielveröffentlichungen selbst nachzuspüren und deshalb dazu übergegangen sind, daß sich die Verlage gefälligst selbst melden sollten, wenn sie Fragen zu ihren Rollenspielen gestellt und die Antworten ausgewertet bekommen wollen. - Das waren dann halt wohl nur eine Handvoll Verlage, was die - wie ich finde - wenig repräsentative Auswahl an Rollenspielen erklären könnte ("wenig repräsentativ" meine ich NICHT repräsentativ bezüglich der Spieleranzahl - dann könnte man mit DSA, Shadowrun, D20 gut 80% wenn nicht noch mehr abdecken - sondern repräsentativ für die Vielfalt an Genres, Spielmechanismen, Spielwelten, etc.).
- Christoph
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So, ich nehme meine Aussage von obem zurück und ersetzte sie durch:
Was ist das denn dieses Mal?
Bisher war es ja nie optimal - eine Evaluation auf diesem Level mit diesem Medium kann niemals optimal sein, also war das nur ein Feststellung und kein gestänker.
Doch dieses Mal finde ich den DRSP eher fragwürdig, bzw an der Zielsetzung vorbei geschossen.
Die Erhebung der persönlichen Daten am Anfang (Alter, Spielregelmässigkeit,...) ist ok, wennauch in ihrer Zielsetzung fragwürdig. Was fangen die mit diesen Daten an? Sind sie nur neugierig - fragwürdige Methodik - oder gehen diese Daten in ihre gesetze Zielwertung mit ein (D.h. ein RPGler der Kategori über 30 Jahre und mit mehr als 5 Jahren Spielerfahrung geht mit 125% in die Wertung ein, während ein Spieler der Kategorie 16-29 (Was für ein vollkommen beknackter Alterssprung (1),...)
Nun ja, dann sind die auswählbaren Rollenspiele sehr sonderbar. Was zur Hölle hat denn z.B. "Moster aus der Spätvorstellung" (Schön für Sandfox und seine KK-Kiste
) in dieser Liste zu suchen? Vollkommener Blödsinn in meinen Augen. Dafür fehlen andere Rollenspiele wie Kult,...
Auch ist die Ausdifferenzierung mMn sehr ungeschickt, da von D20 eine komplette Gattungspalette mit "Planescape (High-Fantasy), CoC D20 (Horror), Stargate D20 (Sci-Fi),..." abdeckt wird. Diese Kategorie ist somit keine Gattungsfrage, sondern eine reine "Regelengine-Frage". Diese ist in einer Umfrage, in der "Gattung und Engine" gefragt sind, falsch platziert.
Welche Regelwerke sind Ihnen bekannt?
Und dann kommen wir zu meinerm Lieblingsproblem der ersten Seiten, die Fragekategorien. Was heisst denn bitte schön "Kennen Sie dieses Produkt?" Heisst das:
a) ich habe schonmal davon gehört
b) ich habe schonmal davon gehört und es gespielt
c) ich spiele dieses Produkt regelmässiger und habe somit einen fundierten Einblick erhalten.
d) ich habe das GRW daheim und kann es leiten. Ich kenne das Produkt soweit es wie die Autoren es den Spieler/Spielleiter zugänglich machen wollten.
Dies ist nämlich wichtig: ich kenne Cthulhu(auf Level d) und ich kenne auch Warhammer (Auf Level 2) und ich kenne sogar DORP auf Level 1. Was heisst das aber? Die Qualität des "Kennens" ist so indifferent, dass ich mir eine Aussage: Ich kenne CoC, Warhammer und Dor!" als evaluative Aussage voll an den Hut klemmen kann.
Mit welchen Regelwerken spielen Sie?
Habe ich noch nie gespielt
Habe ich mal getestet oder früher gespielt
Spiele ich ab und zu
Spiele ich öfter
Spiele ich regelmäßig
Was wollen die von mir? Den Sinn dieser Frage habe ich schlicht und ergreifend nicht verstanden. Die Folgefragen: Warum spielen Sie mit diesem Regelwerk /nicht? sind mMn ebenfalls nicht besonders glücklich, da die Wertungskategorien nicht abdeckend oder gar sinnlos sind.
Die Produkte sind das Geld wert.
Ich spiele ein Spiel, weil das Produkt sein Geld wert ist? Was heisst denn das? Ist etwas sein Geld wert, weil es: a) Verständlich geschrieben ist und der Hintergrund stimmt? (Das wären Antworten 1+4 von unten) oder hheisst das, man konnte sich das Teil gut kaufen, weil es nicht teuer war und man es gerne im Regal stehen hat? Oder heisst, dieses Spiel "Ist sein Geld wert" etwas gaaaanz anderes?
Das Regelwerk ist gut zu verstehen
Aha, das sagt nix darüber aus, warum ich etwas spiele. "Eigentlich mag ich kein Fantasy, aber Warhammer ist so leicht zu kapieren?"
Es gibt jede Menge Material
Das ist eine Antwortkategorie, die ich gut gelten lassen kann.
Ich finde überall Mitspieler
Dito
Mir gefällt der Hintergrund
Dito
Keiner der genannten Gründe
Und diese Frage ist für jede Statistik der Tod. Denn "Keiner der genannten Gründe" wird sich zu einer Katergorie entwickeln, die 10% aller abgegebenen Stimmen schluckt und somit eine klare Evaluation unklar macht und Ergebnisse killt.
Wie bewerten Sie die folgenden Produkte?
Dies wäre eine der wichtigsten Kategorien im DRSP. Oben steht folgende Einleitung:
Die Evaluation für "Warum sind diese Produkte (nicht) so gut?" finde ich wiederum eine sehr guten Schritt, wennauch z.B. Schreibqualität nicht berücksichtigt wird und die Aussage "Macht sicherlich keine Spaß" extrem unglücklich gewählt wurde.
Fazit: MMn haben die Jungs - auch wenn ich massiv gestänkert habe- einige Fehler der letzten Jahre ausgeräumt (z.B. bekanntester Autor,...) und sind auf einem brauchbaren, nur sehe ich nach wie vor tausende von Fragen und Aspekten, die mir so nicht ganz einleuchten, um es mal vorsichtig zu formulieren.
1: Die Alterkategorien finde ich eh schon etwas fragwürdig in ihrer Aussagekraft. Was unterscheidet einen 29 Jährigen RPGler von einem 30 Jährigen (Angesehen von den 12 Monaten mehr Bitterkeit und schwarzem Humor?) Wenn eine Alterevaluation schon nötig ist - sehe immer noch keinen Sinn -, dann sollte man sich an den von anderen Umfragen gegebenen Altermodellen orientieren. Denn Bruchpunkte im Leben sind nicht zwischen 16-29 und über 30, die sind mit 16 (Ausbildung) 19 (Abi), 21 (Student), 27/28 (Examen), 29 (Familienbildung),... (Das sind nur Bsp-Zahlen.) Solche Umbrüche wären sinnvollerweise zu berücksichtigen, wenn man ein Bild für die Sozialstruktur seiner Evaluenten haben möchte.
Was ist das denn dieses Mal?
Bisher war es ja nie optimal - eine Evaluation auf diesem Level mit diesem Medium kann niemals optimal sein, also war das nur ein Feststellung und kein gestänker.
Doch dieses Mal finde ich den DRSP eher fragwürdig, bzw an der Zielsetzung vorbei geschossen.
Die Erhebung der persönlichen Daten am Anfang (Alter, Spielregelmässigkeit,...) ist ok, wennauch in ihrer Zielsetzung fragwürdig. Was fangen die mit diesen Daten an? Sind sie nur neugierig - fragwürdige Methodik - oder gehen diese Daten in ihre gesetze Zielwertung mit ein (D.h. ein RPGler der Kategori über 30 Jahre und mit mehr als 5 Jahren Spielerfahrung geht mit 125% in die Wertung ein, während ein Spieler der Kategorie 16-29 (Was für ein vollkommen beknackter Alterssprung (1),...)
Nun ja, dann sind die auswählbaren Rollenspiele sehr sonderbar. Was zur Hölle hat denn z.B. "Moster aus der Spätvorstellung" (Schön für Sandfox und seine KK-Kiste
Auch ist die Ausdifferenzierung mMn sehr ungeschickt, da von D20 eine komplette Gattungspalette mit "Planescape (High-Fantasy), CoC D20 (Horror), Stargate D20 (Sci-Fi),..." abdeckt wird. Diese Kategorie ist somit keine Gattungsfrage, sondern eine reine "Regelengine-Frage". Diese ist in einer Umfrage, in der "Gattung und Engine" gefragt sind, falsch platziert.
Welche Regelwerke sind Ihnen bekannt?
Und dann kommen wir zu meinerm Lieblingsproblem der ersten Seiten, die Fragekategorien. Was heisst denn bitte schön "Kennen Sie dieses Produkt?" Heisst das:
a) ich habe schonmal davon gehört
b) ich habe schonmal davon gehört und es gespielt
c) ich spiele dieses Produkt regelmässiger und habe somit einen fundierten Einblick erhalten.
d) ich habe das GRW daheim und kann es leiten. Ich kenne das Produkt soweit es wie die Autoren es den Spieler/Spielleiter zugänglich machen wollten.
Dies ist nämlich wichtig: ich kenne Cthulhu(auf Level d) und ich kenne auch Warhammer (Auf Level 2) und ich kenne sogar DORP auf Level 1. Was heisst das aber? Die Qualität des "Kennens" ist so indifferent, dass ich mir eine Aussage: Ich kenne CoC, Warhammer und Dor!" als evaluative Aussage voll an den Hut klemmen kann.
Mit welchen Regelwerken spielen Sie?
Was wollen die von mir? Den Sinn dieser Frage habe ich schlicht und ergreifend nicht verstanden. Die Folgefragen: Warum spielen Sie mit diesem Regelwerk /nicht? sind mMn ebenfalls nicht besonders glücklich, da die Wertungskategorien nicht abdeckend oder gar sinnlos sind.
Ich spiele ein Spiel, weil das Produkt sein Geld wert ist? Was heisst denn das? Ist etwas sein Geld wert, weil es: a) Verständlich geschrieben ist und der Hintergrund stimmt? (Das wären Antworten 1+4 von unten) oder hheisst das, man konnte sich das Teil gut kaufen, weil es nicht teuer war und man es gerne im Regal stehen hat? Oder heisst, dieses Spiel "Ist sein Geld wert" etwas gaaaanz anderes?
Aha, das sagt nix darüber aus, warum ich etwas spiele. "Eigentlich mag ich kein Fantasy, aber Warhammer ist so leicht zu kapieren?"
Das ist eine Antwortkategorie, die ich gut gelten lassen kann.
Dito
Dito
Und diese Frage ist für jede Statistik der Tod. Denn "Keiner der genannten Gründe" wird sich zu einer Katergorie entwickeln, die 10% aller abgegebenen Stimmen schluckt und somit eine klare Evaluation unklar macht und Ergebnisse killt.
Wie bewerten Sie die folgenden Produkte?
Dies wäre eine der wichtigsten Kategorien im DRSP. Oben steht folgende Einleitung:
Darüber lasse ich mich mal nicht aus, ... Nur eine Kategorierung von "Schlecht bis Super Gut" finde ich etwas wenig, wenn doch das Spiel mit den meisten Spielern die quantitativ besten Noten bekommt,... naja,... schade.Von den Ihnen bekannten Regelwerken würden wir gerne Ihre Sicht auf die in diesem Jahr erschienenen Rollenspielprodukte kennen lernen. Wie finden Sie das jeweilige Produkt in der Gesamtbetrachtung?
Tipp: die Bewertung mag leichter fallen, wenn Sie bei der Gesamtbetrachtung an die folgenden Punkte denken:
Stimmt das Verhältnis von Preis und Leistung
Macht es beim Spielen Spaß (oder muss man sich beispielsweise halbtodblättern)
Gefällt das Produkt auch beim reinen Betrachten und Durchlesen
Ist das Produkt verständlich verfasst worden
Die Evaluation für "Warum sind diese Produkte (nicht) so gut?" finde ich wiederum eine sehr guten Schritt, wennauch z.B. Schreibqualität nicht berücksichtigt wird und die Aussage "Macht sicherlich keine Spaß" extrem unglücklich gewählt wurde.
Fazit: MMn haben die Jungs - auch wenn ich massiv gestänkert habe- einige Fehler der letzten Jahre ausgeräumt (z.B. bekanntester Autor,...) und sind auf einem brauchbaren, nur sehe ich nach wie vor tausende von Fragen und Aspekten, die mir so nicht ganz einleuchten, um es mal vorsichtig zu formulieren.
1: Die Alterkategorien finde ich eh schon etwas fragwürdig in ihrer Aussagekraft. Was unterscheidet einen 29 Jährigen RPGler von einem 30 Jährigen (Angesehen von den 12 Monaten mehr Bitterkeit und schwarzem Humor?) Wenn eine Alterevaluation schon nötig ist - sehe immer noch keinen Sinn -, dann sollte man sich an den von anderen Umfragen gegebenen Altermodellen orientieren. Denn Bruchpunkte im Leben sind nicht zwischen 16-29 und über 30, die sind mit 16 (Ausbildung) 19 (Abi), 21 (Student), 27/28 (Examen), 29 (Familienbildung),... (Das sind nur Bsp-Zahlen.) Solche Umbrüche wären sinnvollerweise zu berücksichtigen, wenn man ein Bild für die Sozialstruktur seiner Evaluenten haben möchte.
Zuletzt geändert von Christoph am Mi Nov 02, 2005 14:53, insgesamt 1-mal geändert.
Halbwissen macht frech!
Lasst Rollenspieler die Welt retten - Wir haben in sowas praktische Erfahrung.
“That's one of the remarkable things about life. It's never so bad that it can't get worse.”
-Calvin-
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Wenn die Ergebnisse sinnvoller sind, dann wäre ich da auch dabei, sofern die Fragestellungen aussagekräftig sind und wir uns an die Grundregeln der Evaluation halten,... und vieles mehr. 
Halbwissen macht frech!
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Ich bekomme von diversen Vertriebskanälen unterschiedlicher IT-Werkzeughersteller öfter die Aufforderung an solchen oder verdammt ähnlichen "Umfragen" teilzunehmen.
Dieser Rollenspielpreis kommt mir in seiner Fragenausrichtung vor, wie eine Marktbefragung und weniger wie eine Abstimmung über das Lieblingsrollenspiel, die coolsten Abenteuer und die geilste Graphik im Rollenspiel.
Und dann noch die Fragen nach dem gefühlten Preiswert der paar aufgeführten Spiele. Das stank schon ziemlich danach herauskriegen zu wollen, wie hoch man mit dem Preis für ein Rollenspielprodukt gehen kann bei welcher "Innenaustattung" - d.h. um den teilnehmenden Herstellern bessere Margenkalkulation erlauben zu können.
Dieser Rollenspielpreis sieht - bis ich eine Erklärung der Hintergründe für gerade diese, verdächtige Art der Konsumentenbefragung bekomme - für mich momentan nach einer Mogelpackung aus. Ich würde sogar soweit gehen es als einen Verrat an den bisherigen mehr als 2000 Teilnehmern anzusehen, die noch letztes Jahr ihre Stimme solchen seltenen Pflänzchen wie z.B. Deadlands, HeroWars, All Flesh must be eaten, u.a. nicht gerade Top-Sellern in Deutschland geben konnten. Da war es schon ein kleiner Gewinn, wenn man bei mehr als 2000 Stimmen für sein Exoten-System mal 20 Stimmen gesehen hatte.
Jetzt zählt nur die Macht der Verlage und ihre (aus wirtschaftlicher Sicht berechtigten) Interessen hinsichtlich Optimierung ihrer Produkte hinsichtlich Umsatz, Profit, Zielgruppendurchdringung. (Daher wohl auch die toll nachvollziehbare Altergruppierung: 16-29 ist das Alter, in dem die meisten "typischen" Rollenspiel-Käufer sich befinden. Unter 16 hat man noch nicht genug Kohle und andere Interessen, für die man die Euros den Eltern aus der Tasche zieht. Über 30 spielt man nichts mehr, sondern man spart auf Haus, für die Kinder, für die Frau, für den exotischen Urlaub,... Daher ist in der sehr rollenspielmarktbezogenen Altersgruppe 16-29 die Aussage bzw. das Abstimmungsergebnis natürlich für einen Verlag viel stärker zu gewichten, als die Meinungen der Alten Säcke, die eh keine neuen Spiele mehr kaufen.)
Ich bin jedenfalls von dem diesjährigen Rollenspielpreis schon jetzt enttäuscht (und - leider - auch von Dogio als dem Hauptinitiator desselben. Was mag ihn wohl geritten haben, so etwas zu veranstalten?)
Dieser Rollenspielpreis kommt mir in seiner Fragenausrichtung vor, wie eine Marktbefragung und weniger wie eine Abstimmung über das Lieblingsrollenspiel, die coolsten Abenteuer und die geilste Graphik im Rollenspiel.
Und dann noch die Fragen nach dem gefühlten Preiswert der paar aufgeführten Spiele. Das stank schon ziemlich danach herauskriegen zu wollen, wie hoch man mit dem Preis für ein Rollenspielprodukt gehen kann bei welcher "Innenaustattung" - d.h. um den teilnehmenden Herstellern bessere Margenkalkulation erlauben zu können.
Dieser Rollenspielpreis sieht - bis ich eine Erklärung der Hintergründe für gerade diese, verdächtige Art der Konsumentenbefragung bekomme - für mich momentan nach einer Mogelpackung aus. Ich würde sogar soweit gehen es als einen Verrat an den bisherigen mehr als 2000 Teilnehmern anzusehen, die noch letztes Jahr ihre Stimme solchen seltenen Pflänzchen wie z.B. Deadlands, HeroWars, All Flesh must be eaten, u.a. nicht gerade Top-Sellern in Deutschland geben konnten. Da war es schon ein kleiner Gewinn, wenn man bei mehr als 2000 Stimmen für sein Exoten-System mal 20 Stimmen gesehen hatte.
Jetzt zählt nur die Macht der Verlage und ihre (aus wirtschaftlicher Sicht berechtigten) Interessen hinsichtlich Optimierung ihrer Produkte hinsichtlich Umsatz, Profit, Zielgruppendurchdringung. (Daher wohl auch die toll nachvollziehbare Altergruppierung: 16-29 ist das Alter, in dem die meisten "typischen" Rollenspiel-Käufer sich befinden. Unter 16 hat man noch nicht genug Kohle und andere Interessen, für die man die Euros den Eltern aus der Tasche zieht. Über 30 spielt man nichts mehr, sondern man spart auf Haus, für die Kinder, für die Frau, für den exotischen Urlaub,... Daher ist in der sehr rollenspielmarktbezogenen Altersgruppe 16-29 die Aussage bzw. das Abstimmungsergebnis natürlich für einen Verlag viel stärker zu gewichten, als die Meinungen der Alten Säcke, die eh keine neuen Spiele mehr kaufen.)
Ich bin jedenfalls von dem diesjährigen Rollenspielpreis schon jetzt enttäuscht (und - leider - auch von Dogio als dem Hauptinitiator desselben. Was mag ihn wohl geritten haben, so etwas zu veranstalten?)
@Christoph:
Es gehen noch säckeweise andere Probleme mit ein in diese Auswertung - da ich annehme, dass sie ihre qualitativen Daten quantitativ auswerten werden.
Wo z.B. beginnt bei Dir "schlecht" und wo beginnt "gut"?
Kann und wird sich vermutlich mit meinen Qualitätskriterien überschneiden (es gibt Wege das zu objektivieren, die hier aber vermutlich nicht verwendet werden, da aufwändig).
Beispiel: Degenesis ist vielleicht in Buchform "sein Geld wert" (gut illustriert, leidlich gut geschrieben und layoutet)- dennoch würde ich es nie so einstufen, da ich das Geld dafür nicht auszugeben bereit bin, weil es mich schlicht nicht interessiert.
Falsche Frage also...
Die Skalierung de Alters könnte sogar halbwegs so hinkommen, da sie sich vermutlich am Einkommen und damit der Kaufkraft orientieren soll (viele jüngere und weniger ältere, die jedoch die Patte haben und so den Umsatz verzerren).
Dazu hätte aber zunächst einmal eine reine Erhebung zur Altersverteilung erfolgen sollen, ansonsten lädt man sich einen potenziellen systematischen Fehler ein...
Bereits die Auswahl der Spiele führt zum sogenannten "Investigator Bias", da nur bewertet werden kann, was die Macher für bewertenswert hielten... bedenklich.
Hier kann der der Wunsch nach Automatisierung und moderner Auswertung schnell in die Meinungsmache mit unsauberen Zahlen führen, die vermutlich durch mangelnde Sachkenntnis zustande kommen.
Ansonsten sollten uns die Veranstalter mitteilen, welche Methoden sie zur Asuwertung heran ziehen.
Ganz davon ab - fand ich die Präsentation nicht eben benutzerfreundlich (mich interessiert nicht wirklich, wer die Fonts wann erstellt hat, sondern dass ich nicht alle Fragen zu beantworten habe und zwar so, dass ich es auch ohne Augenkrampf lesen kann...)
Naja, vielleicht gewinne ich ja meinen "Wi...sorry, Hexer von Salem", dann isses mir egal...
Harhar
Gruß
H.
Es gehen noch säckeweise andere Probleme mit ein in diese Auswertung - da ich annehme, dass sie ihre qualitativen Daten quantitativ auswerten werden.
Wo z.B. beginnt bei Dir "schlecht" und wo beginnt "gut"?
Kann und wird sich vermutlich mit meinen Qualitätskriterien überschneiden (es gibt Wege das zu objektivieren, die hier aber vermutlich nicht verwendet werden, da aufwändig).
Beispiel: Degenesis ist vielleicht in Buchform "sein Geld wert" (gut illustriert, leidlich gut geschrieben und layoutet)- dennoch würde ich es nie so einstufen, da ich das Geld dafür nicht auszugeben bereit bin, weil es mich schlicht nicht interessiert.
Falsche Frage also...
Die Skalierung de Alters könnte sogar halbwegs so hinkommen, da sie sich vermutlich am Einkommen und damit der Kaufkraft orientieren soll (viele jüngere und weniger ältere, die jedoch die Patte haben und so den Umsatz verzerren).
Dazu hätte aber zunächst einmal eine reine Erhebung zur Altersverteilung erfolgen sollen, ansonsten lädt man sich einen potenziellen systematischen Fehler ein...
Bereits die Auswahl der Spiele führt zum sogenannten "Investigator Bias", da nur bewertet werden kann, was die Macher für bewertenswert hielten... bedenklich.
Hier kann der der Wunsch nach Automatisierung und moderner Auswertung schnell in die Meinungsmache mit unsauberen Zahlen führen, die vermutlich durch mangelnde Sachkenntnis zustande kommen.
Ansonsten sollten uns die Veranstalter mitteilen, welche Methoden sie zur Asuwertung heran ziehen.
Ganz davon ab - fand ich die Präsentation nicht eben benutzerfreundlich (mich interessiert nicht wirklich, wer die Fonts wann erstellt hat, sondern dass ich nicht alle Fragen zu beantworten habe und zwar so, dass ich es auch ohne Augenkrampf lesen kann...)
Naja, vielleicht gewinne ich ja meinen "Wi...sorry, Hexer von Salem", dann isses mir egal...
Harhar
Gruß
H.
Duct tape is like the force. It has a light side, a dark side, and it holds the universe together!
Insanity is overrated!
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