Rollenspielsysteme

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Sinah
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Rollenspielsysteme

Beitrag von Sinah »

So Leute,werd mal meines Amtes walten *g*

Ich hab mal so geschaut was es für neue Rollenspielsysteme gibt.
Also welche, wo hoffentlich noch keiner hat und es sich lohnen würde sie anzuschaffen.

1. Degenesis
nähere Beschreibung unter: http://drosi.tuts.nu/rezension/gen00002.htm

2. Agone
http://drosi.tuts.nu/systeme/agone.htm

3. Fading Suns
http://drosi.tuts.nu/rezension/mtv06200.htm

4. Hyperborea: Meister des Stahls
http://drosi.tuts.nu/rezension/mtv01100.htm

5. Trinity RPG
http://drosi.tuts.nu/rezension/fed12001.htm

6.Nobilis - The Game of Sovereign Powers
http://drosi.tuts.nu/rezension/hog00600.htm

7. Hohen
http://drosi.tuts.nu/rezension/fed16500.htm

Sodele das wären mal so en paar.
Wenn ihr natürlich noch andere Rollenspielsysteme hättet dann schreibt mir einfach ne PN dann setzt ich se noch mit rein ;-)
Keiner hat mich gefragt ob ich leben will, also soll mir auch keiner sagen, wie ich zu leben habe!!!

Ich bin nicht auf der Welt, um zu sein, wie andere mich gerne hätten!!!

Oh Menschenskind, bedenke wohl, dein größter Feind heißt Alkohol! Doch in der Bibel steht geschrieben: Du sollst auch deine Feinde lieben! *gg*
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Daniel
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Beitrag von Daniel »

Oh mein Gott! Das kann ich gar nicht entscheiden! Ich muss alle haben! Wo ist das "alle" Kreuz? Muss ich mich erst kurz einlesen, um das entscheiden zu können...
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Lhankor Mhy
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Beitrag von Lhankor Mhy »

Ich hoffe, es müssen nicht nur deutschsprachige Rollenspiele/-übersetzungen sein...

Ich habe gerade mal eine PN mit ein paar weiteren Vorschlägen geschickt.
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Vera
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Beitrag von Vera »

Fading Suns! Fading Suns!

Aber das kaufe ich mir evtl. auch selber...
Frack You!
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Torben
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Beitrag von Torben »

Ich hatte auf der Hütte die Gelegenheit, mir von Tim mal das Degenesis-Regelwerk auszuleihen und mal durchzublättern... Jupp, das wär was!
<i>An Backward-Masking glaubt R. auch (S. 83), und auf S. 95/96 weist er anhand der Ballade vom "Zauberlehrling" nach, daß Goethe Satanist war. Den Backcovertext auf Jethro Tulls "Aqualung" mißinterpretiert R. völlig."</i>
http://www.crossover-agm.de/thema_haarus.htm
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DonJohnny
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Beitrag von DonJohnny »

Ich bin immernoch dafür bei eBay ein gebrauchtes DSA3 Komplettregelwerk zu kaufen.
"Und ich vermache meinen 1972er Gran Torino in Freundschaft an Thao Vang Lor. "
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Sinah
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Beitrag von Sinah »

Tja Leute ihr solltet euch halt entscheiden können *gg*

Alles können wir doch net kaufen Schrader oder hat der Verein soviel Geld *fg*
Keiner hat mich gefragt ob ich leben will, also soll mir auch keiner sagen, wie ich zu leben habe!!!

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The Dodger
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Beitrag von The Dodger »

Da klingt einiges sehr interessant... ich glaube, ich kann mit dem meisten leben... :roll:
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Lhankor Mhy
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Beitrag von Lhankor Mhy »

Vielleicht sollte man zuerst die Frage klären, ob Exoten-Systeme, die man eventuell nur ein einziges Mal spielend ausprobiert und dann verschimmeln läßt, weil sie halt doch nicht sooo toll waren, anschaffen sollte, oder ob - siehe DSA3 - solide Grundausstattung, die auch regelmäßigen Einsatz erfahren wird, angeschafft werden sollte.

Als Grundausstattung könnte man (ohne jeglichen Vollständigkeitsanspruch) mal folgende nennen:
  • DSA (z.Zt. ja eher DSA4 als DSA3)
  • D&D (DER Klassiker, seit Chainmail-Zeiten nicht totzukriegen und in USofA synonym mit Rollenspiel - außerdem gibt es viele, viele interessante Spielwelten dafür - auch exotischere wie Dark Sun oder Planescape. Und nach d20-Fantasy = D&D gibt es ja auch noch d20 Modern und d20 Future - z.B. für die wiederbelebte TSR-Sci-Fi-Adaption Star Frontiers, was ich früher sehr gerne gespielt habe. - Und dann wären da noch die Milliarden d20-Adaptionen wie Cthulhu, Star Wars, Star Gate, Babylon 5, Gamma World, Conan, Jeremiah, ... bis abzählbar unendlich)
  • Shadowrun (auch wenn hier im Verein kaum gespielt, ist es doch nach DSA DER Verkaufs-Schlager am deutschen Rollenspielmarkt).
  • World of Darkness (Old World of Darkness ist/war ein Rollenspielmeilenstein, die New World of Darkness wird das zwar nicht werden, wird aber - wie alles von White Wolf bzw. ***** und ******* [Name eines besser nicht zu nennenden Rollenspielverlags] in Massen gekauft werden)
  • Midgard (sehr schöne Welt und klares System, ich schlage das auch nur vor, weil ich schon einige Leute mit Midgard zum Rollenspiel gebracht habe. Da ich in einem Adventsgewinnspiel bei den Blutschwerten Myrkgard, den Weltenband zur "bösen Schwesterwelt" Midgards gewonnen habe und derzeit garnichts anderes mehr lesen mag: wem Midgard zu brav, bieder und beschaulich ist, der kann mit Myrkgard das etwas andere Midgard erleben, böse, brutal und bekömmlich (Was, die ESSEN die Elfen da?) ;) )
  • Cthulhu (Natürlich! Das darf eigentlich nirgendwo fehlen, oder?)
  • InSpectres (Auch oft gespielt und sehr beliebt - somit eigentlich Standard, oder?)
  • GURPS (ein verbreitetes generisches System - vielleicht sogar DAS meist verbreitete generische Rollenspielsystem auf dem Markt)
    Traveller (egal ob in der GURPS-Variante, der D20-Version oder als "Classic" - ein ECHTES Science-Fiction-Rollenspiel ohne überkandidelte ES-Geschichten darf es schon mal sein).
Diese und sicherlich noch so einige weitere (ich habe ja gesagt, kein Anspruch auf Vollständigkeit - in meinem Alter kann ich nicht mehr an alles denken ;) ) sind, wenn man so will, Standard-Rollenspiele und man sollte sie eigentlich immer griffbereit haben. Die meisten davon sind für Einsteiger geeignet und haben hohen Wiederspielwert.

Auch wenn ich selbst auf manch ein Exoten-System abfahre, so muß ich doch sagen, daß die meisten Exoten von mir auch nur gelesen, aber dann doch oft nicht gespielt werden - die Hürden sind klar: immer wieder ein völlig neues z.T. nicht leichtgewichtiges Regelsystem lernen, oder sich auf neue Spielarten einlassen (wie z.B. Enemy Gods, wo man einen Helden UND einen Gott - also zwei "Charaktere" spielt), oder eben komplexe Hintergrundwelteninformationen erst einmal zu verdauen, bevor man auch nur einen irgendwie stimmigen Charakter basteln kann.

Dann kommen noch manche "Eye Candy"-Rollenspiele dazu, wie z.B. Degenesis, von dem ich vor dem Lesen auch mehr Begeisterung empfunden hatte. Aber tolle Bilder mit nackten Leibern voller Piercings und coole Seitenlayouts machen einen schwülstigen Text ohne Aufhänger für mich als Spieler oder Spielleiter leider nicht besser. Im Vergleich: der Engel-Text war für mich das Begeisternde, nicht die Aufmachung, bei der ich sogar eben die Skepsis hatte, daß es hier auch nur eine Außen Hui, Innen Pfui Mogelpackung sei. War es aber bei Engel nicht.

Das soll nicht heißen, daß ich nicht hin und wieder den Versuch wagen möchte hier im Verein experimentierfreudige Spieler zu finden, die Enemy Gods, All Flesh must be eaten, Cats, Dragon, 50 Fathoms, Necessary Evil, HeroWars, Firefly, Everway, Over the Edge und viele andere mehr ausprobieren wollen. Aber man kann da nicht so darauf bauen, daß sich eine regelmäßige Schar finden wird (auch wenn ich z.B. den HeroWars/HeroQuest-Vorgänger RuneQuest in mehreren viele Jahre lang wöchentlich laufenden Kampagne gespielt habe und dabei noch viele Leute an der Uni zum Rollenspiel gewinnen konnte. Das kann auch bei nicht so marktmächtigen Systemen mal passieren, nur ist das dann eben eine Ausnahme - zumal der Welthintergrund für RuneQuest bzw. HeroQuest, die Welt Glorantha, so ANDERS ist, daß man sich auch als Spieler schon ziemlich einlesen sollte, um keine Knallcharge darzustellen.).

Wie auch immer: Coole Exoten oder solide Standardsysteme, oder eine (gesunde?) Mischung - was darfs sein?
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Lhankor Mhy
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Beitrag von Lhankor Mhy »

Alle, die für Degenesis gestimmt haben, sollten sich bitte mal überlegen, ob es wirklich sein muß, ein teueres Hardcover anzuschaffen, wenn es das KOMPLETTE DEGENESIS-Regelwerk und -Setting-Buch als PDF kostenlos gibt.

Hier der Link zum Degenesis-Download.

Wer es nicht selbst herunterladen mag, der sage Bescheid und es wird sich bestimmt jemand erbarmen und eine CD zum Herumreichen anfertigen.

Ich wäre bei begrenztem Budget vorsichtig ein kostenlos zu erhaltendes Rollenspiel einzukaufen.

Ich habe mir - obschon ich die PDF hatte - das Degenesis-Buch nur zugelegt, da ich mich vom Artwork und Layout habe blenden lassen und das Gefühl eines echten, gebundenen Buches haben wollte (Wenn ich mir vorher die Zeit genommen hätte das PDF zu lesen, dann hätte ich Geld sparen können - aber so steht jetzt ein schön aufgemachtes Buch in meinem Regal. Das ist ja auch nicht schlecht.).

Inhaltlich und fürs eigentliche Spielen kann man sich problemlos mit PDFs bedienen. Z.B. Ars Magica 4. Auflage gibts kostenlos (die aktuelle 5. als Hardcover), Witchcraft (die bessere NWoD) gibt es als kostenloses PDF, ebenso viele Out-Of-Print-Systeme, die deswegen für die alten Druckerzeugnisse inzwischen Liebhaberpreise erzielen.

Ich spiele z.B. gerade nach den aktuellen Savage Worlds Regeln, die es bislang nur als Kauf-PDFs gibt (denen ist die Druckerei in Indonesien bei der Flutwelle abgesoffen, so daß es die für Januar geplanten Hardcover wohl erst in drei Monaten geben wird - so kann es eben gehen). Ein Ausdruck und die Seiten in Prospekthüllen (gegen verschüttetes Bier, Chipsfinger etc.) und man hat ein günstiges und praktisches Handbuch, welches man in einem Ordner auch leicht mit eigenen Ergänzungen durch Hinzuheften aufbohren kann.

Nochmal: kauft nicht etwas, daß ihr zum Probieren und Benutzen kostenlos bekommt.

Und wenn Alternativen bestehen, wie z.B. bei Dreamwalker, wo es sowohl ein billiges Kauf-PDF als auch ein dreimal so teueres, gedrucktes Softcover gibt, dann ist für das Ausprobieren gerade von Exoten-Systemen das Kauf-PDF die günstigere Alternative. Wenn einem der Exot so gut gefällt, daß man mehr davon haben will und man es sich leisten kann, dann kann man ja das Druckerzeugnis noch immer zusätzlich erwerben. Umgekehrt wäre es aber tragisch, wenn sich ein vielgepriesenes Rollenspiel als blanker Hype erwiesen hätte und man jetzt noch einen teuren Staubfänger da stehen hat oder man sein Glück beim verticken auch Ebay probieren muß.
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Lhankor Mhy
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Beitrag von Lhankor Mhy »

Nach reiflicher Überlegung kann ich mich für Agone sehr erwärmen. Meine Stimme bin ich los.
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Dennis
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Degenesis

Beitrag von Dennis »

Download kann ich in der Fh auch machen, da geht das dann ruckzuck, falls mal jemand was benötigt..
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DonJohnny
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Beitrag von DonJohnny »

Ich sehe das ähnlich wie Frank. Wenn ich mich für ein besonderes System interessiere, dann kann ich es mir kaufen, dann investiere ichauch die Zeit mich einzulesen und mich mit der Welt und dem System auseinanderzusetzen. Wenn ich so viel Zeit in in System investiere dass dem Verein gehört,. werde ich es vermutlich selbst irgendwann kaufen. Viel wichtiger finde ich es Regelwerke von Spielen da zu haben wo die Welt schon vilen Spielern bekannt ist, bei dem die meisten Elute Charaktere haben, bei dem man minimale Zeit braucht ein Abenteuer vorzubereiten und bei dem das System einigermaßen beliebt ist. Desahlb finde ich,d ass die Umfrage an sich schon flasch ist, da alle verbreiteten Systeme fehlen.
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Helge
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Beitrag von Helge »

Mein Votum war Fading Suns, weil es ein gutes Potenzial für verschiedene Spielstile und auch Genretypen hat.
Sei es Dune, Eiserner Thron (Deathstalker-Romane) oder mit ein paar Verrenkungen sogar Warhammer 40k... außerdem ist die Spielperspektive nicht ausschließlich krampfhaft dystopisch (und das sagt einer der intensivsten Individual-Dystopiker des 21. Jahrhunderts).

Fading Suns erlaubt IMHO sehr interessante, ambivalente Charaktere.
Exalted (die Hohen) ist aufgrund seiner gesamten Halbgott-Manga-Power-Art für mich vollkommen uninteressant.

Degenesis ist für mich ebenfalls uninteressant - so innovativ ist das auch nicht. Ob nun radioaktiver Fallout oder Pilze aus dem All (eine ähnlich Idee hatte John Crichton bereits: Andromeda Incident oder so) - Endzeit ist Endzeit.
Die weiteren - sofern ich sie kenne (und ich muss nicht jedes Dark Future oder Endzeit-RSP kennen), lockten mich nicht mal zur Recherche.
Duct tape is like the force. It has a light side, a dark side, and it holds the universe together!

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Lhankor Mhy
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Beitrag von Lhankor Mhy »

Sage hat geschrieben: Die weiteren - sofern ich sie kenne (und ich muss nicht jedes Dark Future oder Endzeit-RSP kennen), lockten mich nicht mal zur Recherche.
Agone ist ausnahmsweise KEIN Dark Future oder Endzeit Rollenspiel, sondern ein romantisch-verträumtes Rollenspiel um Musen, Masken und die inneren Flammen der Kreativität. Mich hat an den Beschreibungen in den Rezensionen die Üppigkeit des Hintergrundes und die so ganz anderen Problemstellungen bei Agone fasziniert. Am ehesten ist es vielleicht noch mit Castle Falkenstein ohne Steam und ohne Punk, aber dafür mit MEHR Musik, Bildhauerei, Tanz, Gesang, Theater, Ballet, etc. zu vergleichen. Wirklich was Ungewöhnliches.

Zumindest die Recherche sei hier empfohlen.
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